Airbus A330 Neo: Fliegt er künftig in Condors Grau und Gelb?

SpekulationBekommt Condor Airbus A330 Neo?

Seit Jahren will der deutsche Ferienflieger seine Langstreckenflotte erneuern. Ist die Entscheidung für den Airbus A330-900 gefallen? Eine Hürde muss Condor aber vorher sowieso noch überwinden.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Zu fernen Zielen fliegt Condor mit Boeing 767-300. Insgesamt 15 der Langstreckenflugzeuge besitzt der deutsche Ferienflieger. Nach der Rückgabe eines Exemplars an die Leasinggesellschaft im Herbst werden es noch 14 sein. Dadurch schrumpft die Langstreckenflotte.

Doch sie könnte auch zeitnah wieder anwachsen - und vor allem deutlich verjüngt werden. Denn es gibt Marktgerüchte, dass Condor Airbus A330 Neo als Ersatz bekommt. Die für gewöhnlich akkurate Webseite LH Group Fleet, welche die Flotten deutscher Fluggesellschaften und ihrer Töchter verfolgt, listet das neue Langstreckenmodel beim Ferienflieger auf.

Air Asia verhandelt mit Airbus

Zu den ersten drei Exemplaren werden sogar Details aufgeführt. Die A330-900 - die größere Variante des A330 Neo - mit den Seriennummern MSN 1966, 1971 und 1972 sollen zu Condor gehen, heißt es im Verzeichnis. Das Trio sollte eigentlich an Air Asia gehen - den größten Kunden des Langstreckenmodells.

Tatsache ist, dass Air Asia hoch verschuldet ist und in Verhandlungen mit ihren Zehntausenden Gläubigern steht. Unter anderem will die Billigairline dabei ihre Bestellungen bei Airbus reduzieren. Statt 78 A330 Neo will sie nur noch 15.

Condor schaute sich drei Modelle an

Dennoch handelt es sich bisher erst um Gerüchte. «Zu Spekulationen nehmen wir keine Stellung», sagt eine Sprecherin von Condor. Neue Flugzeuge bestellen kann der Ferienflieger auch erst, wenn die Übernahme durch den Finanzinvestor Attestor unter Dach und Fach ist. Noch fehlt aber grünes Licht aus Brüssel. Die EU-Kommission wird ihre Beurteilung der Übernahme in den kommenden Wochen veröffentlichen. «Die Gespräche sind konstruktiv und fortgeschritten», so die Condor-Sprecherin.

Der neue Eigentümer will 250 Millionen Euro für die Anschaffung neuer Langstreckenjets investieren. Zusammen mit Fremdkapital könne man Flugzeuge im Wert von rund einer Milliarde finanzieren, erklärte er. Bei Condor standen stets Airbus A330, A330 Neo, Boeing 787 zur Auswahl. Nicht nur ein Kauf ist ein Thema, auch Leasing kommt infrage.

Mehr zum Thema

Condor flog mit Boeing 767 mehrmals für das britische Militär zwischen Birmingham und Dubai.

Condor reduziert Flotte um weitere Boeing 767

Flieger von Condor und Ryanair: Die Billigairline bekam vor EU-Gericht recht.

Ryanair siegt im Streit über Beihilfen für Condor

Seymour Street in London: Im Backsteingebäude mit den weißen Säulen links sitzt der neue Mehrheitseigentümer von Condor.

Wer steckt hinter Condor-Käufer Attestor?

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Video

airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack