Boeing 787 von Austrian Airlines: Die Flotte wird wachsen.

Lufthansa hat noch BedarfAustrian Airlines‘ dritter Dreamliner verspätet sich

Eigentlich sollte die österreichische Nationalairline ihre dritte Boeing 787 bereits im März übernehmen. Doch Austrian Airlines muss länger warten - weil Lufthansa das Flugzeug noch benötigt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Bitte warten!» heißt es derzeit bei Austrian Airlines, wenn es um die dritte Boeing 787-9 geht. Die österreichische Lufthansa-Tochter investiert derzeit massiv in den Ausbau ihrer Flotte. Gerade auf der Langstrecke sollen in den kommenden Jahren insgesamt zwölf Dreamliner die in die Jahre gekommene Flotte aus Boeing 767-300 ER und Boeing 777-200 ER ablösen.

Allein in diesem Jahr sollen drei weitere Boeing 787-9 hinzukommen, wie Austrian-Airlines-Chefin Annette Mann kürzlich bestätigte. Es handelt sich dabei um Flugzeuge der Schwester Lufthansa, die insgesamt fünf ehemalige Flugzeuge von Hainan Airlines seit mehr als drei Jahren betreibt. Sie weisen noch die Kabine aus China auf und werden deshalb auch Hainansa-Dreamliner genannt.

Austrian Airlines passt Zeitplan leicht an

Wie eine Sprecherin von AUA bestätigte, befinden sich die Flugzeuge derzeit noch bei der deutschen Schwester im Einsatz. «Dank einer kleinen Anpassung im Zeitplan unterstützt Austrian Airlines Lufthansa dabei, diesen Dreamliner etwas länger zu betreiben», erklärt sie. Beide Fluggesellschaften hätten sich auf eine spätere Übergabe geeinigt, nachdem Lufthansa weiterhin Bedarf für das Flugzeug angemeldet habe.

Die erste Boeing 787-9 aus Lufthansa-Beständen - sie wird das Kennzeichen OE-LPG tragen - wird daher nicht wie ursprünglich geplant bereits im März an Austrian Airlines übergeben, sondern erst nach den Osterferien Anfang April. Anschließend geht das Flugzeug zunächst zum Wartungspartner Egat in Taipeh, wo die Kabine umgebaut wird. Danach erhält es im spanischen Teruel die rot-weiße Lackierung.

Einsatz der Boeing 787 ab Juni geplant

Trotz der Verzögerung soll der Zeitplan für den ersten Einsatz bestehen bleiben. Nach aktuellem Stand wird die zusätzliche Boeing 787-9 Ende Mai 2026 in Wien erwartet und einsatzbereit sein. Der erste Linienflug ist für den 1. Juni vorgesehen. Der Dreamliner wird von Austrian Airlines auf der Strecke Wien - Newark eingesetzt werden.

Wir lieben Flugzeuge – und guten Journalismus. Unser Team aus erfahrenen Redakteurinnen und Redakteuren recherchiert, prüft, erklärt. Unterstützen Sie uns für weniger als einen Cappuccino im Monat – und lesen Sie aeroTELEGRAPH ohne Werbung. Jetzt hier klicken und abonnieren. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-austrian

Austrian Airlines nach einem Jahr: Boeing 777-200 ER brauchen dank Haihaut bis zu 0,9 Prozent weniger Treibstoff

ticker lufthansa group

Lufthansa und Austrian Airlines legen zusätzliche Langstreckenflüge auf

ticker lufthansa group

Lufthansa Group verlängert Flugstopp zu vielen Zielen in Nahost

ticker-austrian

Austrian Airlines legt bei Umsatz und Betriebsgewinn leicht zu

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil