Mehrabad International Airport: Die Airlines dezimieren sich.

Airlines streichen Flüge in den Iran

Air France, KLM, Austrian - immer mehr Fluglinien streichen ihre Flüge in den Mullah-Staat. Schuld ist die katastrophale wirtschaftliche Lage im Land.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Flugrouten zwischen Westeuropa und dem Iran glichen einst einer viel befahrenen Straße. Nun verkommen sie zunehmend zu einem kleinen Pfad. Für iranische Fluggesellschaften ist es schwierig, die Routen in den Westen anzubieten, da ihnen an einigen Flughäfen die Betankung verweigert wird. Viele große europäische Flughäfen wie etwa London Heathrow boykottieren die Airlines aus dem asiatischen Land. Und nun ziehen sich auch die westlichen Anbieter nach und nach aus dem Iran zurück. Am Samstag gab Lufthansa-Tochter Austrian Airlines bekannt, die Flüge nach Teheran einzustellen.

Auch KLM erklärte kürzlich, zukünftig nicht mehr in den Iran zu fliegen. Beide Fluggesellschaften beeilten sich, zu versichern, das habe keine politischen Gründe. Schuld an der Entscheidung sei ausschließlich die wirtschaftliche Situation im Land. Die iranische Kaufkraft nahm in den letzten Monaten immer mehr ab. Kaum jemand im Land kann sich die Flüge noch leisten. Die Strecke sei daher unprofitabel geworden, so beide Airlines.

Wirtschaftliche Gründe

Austrian Airlines stellte die Flüge bereits am Sonntag (13. Januar) ein. Air France und KLM fliegen noch bis April nach Teheran. Beide Anbieter waren die Strecke viermal in der Woche geflogen. Nun verbleiben nur noch Lufthansa und Alitalia als westeuropäische Anbieter. Man werde die fünfmal wöchentlichen Flüge nicht einstellen, versicherte ein Lufthansa-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Der iranische Rial verlor im vergangenen Jahr rund zwei Drittel seines Wertes gegenüber dem Dollar. Ausländische Güter, eben auch Flugtickets, werden dadurch für die Bürger des Landes massiv verteuert. Sie greifen in der Folge lieber auf heimische Anbieter zurück. Doch auch die sind unter Druck. Iran Air und Co. erhöhten zuletzt ihre Ticketpreise massiv, weil die Regierung Subventionen beim Treibstoffbezug zurücknahm. Durch die Sanktionen des Westens ist es für sie außerdem schwierig, an Ersatzteile zu kommen.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa passt Langstrecke-Flugplan für Sommer 2026 an

ticker-lufthansa

Vereinigung Cockpit bereitet Schiedsverfahren gegen Lufthansa vor - es geht um die Flottengröße

ticker-lufthansa

Lufthansa nimmt Strecke Frankfurt - Rzeszów wieder auf

Die Allegris-Kabine der Boeing 787 von Lufhansa

Lufthansa muss Allegris-Business-Class in Boeing 787 länger gesperrt lassen

Video

evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack
houston beinahe zusammenstoss
Mitte Dezember kam es über Houston beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Airbus A320 Neo und einer Embraer ERJ 145. Zuvor gab es ein Missverständnis zu einer Anweisung der Flugsicherung.
Timo Nowack
Timo Nowack
pia crew streit
Am Flughafen Jeddah sind zwei Crewmitglieder von Pakistan International Airlines aneinandergeraten. Die Fluglinie untersucht den Vorfall nun.
Timo Nowack
Timo Nowack