ATR von Air Tahiti: Weiterhin unterwegs zu 47 Inseln.

Streit um SubventionenAir Tahiti wollte 27 Inseln vom Netz abhängen

Die Regionalairline von Französisch-Polynesien drohte, 27 Inseln nicht mehr zu bedienen. Das wirkte: Die Regierung subventioniert künftig Air Tahiti.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Fluggesellschaft stritt schon länger mit der Regierung des Überseegebietes Französisch-Polynesien. Sie will Subventionen für unrentable Strecken. Kürzlich kam es deswegen sogar zu einem Gerichtsfall, der zugunsten von Air Tahiti ausfiel.

Im Rahmen der Corona-Krise stellte das Management der Regionalairline die Politik dann vor vollendete Tatsachen: Es kündigte an, nach dem Neustart nur noch 20 Strecken zu bedienen. Man habe nicht mehr genug Geld, um die anderen 27 Inseln anzusteuern, so Air Tahiti. Früher habe man mit den rentablen Flügen die unrentablen tragen können. Das gehe nun nicht mehr.

Frisches Kapital und Subventionen

Dadurch wären 27 Inseln des Archipels ohne Flugverbindungen dagestanden. Die Regierung, die mit 13 Prozent an Air Tahiti beteiligt ist, zeigte sich konsterniert. Und sie drohte, eine neue Fluggesellschaft zu gründen.

Jetzt haben sich die Streitenden geeinigt. Zum einen beteiligt sich Französisch-Polynesien an einer Kapitalerhöhung von Air Tahiti. Zum anderen bekommt die Fluggesellschaft Subventionen in Höhe von 450 Millionen CFP-Francs oder umgerechnet 3,7 Millionen Euro.

Flotte von zehn Flugzeugen

Air Tahiti wurde 1987 gegründet und besitzt heute eine Flotte von zwei ATR 42 und acht ATR 72. Für die Langstreckenverbindungen nach Französisch-Polynesien ist Air Tahiti Nui verantwortlich. Sie ist mehrheitlich im Besitz des Überseegebietes.

Mehr zum Thema

Flieger und Angestellte von Air Tahiti: Die Airline bekommt Geld von der Regierung.

Regierung muss Air Tahiti entschädigen

Heck einer ATR von Air Tahiti: Leitet die Fluglinie bald ihr persönliches Jet-Zeitalter ein?

Air Tahiti schaut sich Airbus A220 an

Air Tahiti Nui ersetzt mit vier Boeing 787-9 ihre alternden Airbus A340.

Air Tahiti Nui absolviert wegen Corona-Krise Rekordflug

Blitze am Mildura Airport: Es entstanden Schäden.

Blitze reißen tellergroße Löcher in Landebahn

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack