Flughafen Santo Domingo: Sollte Basis werden.

Air Dominicana: Betrugsvorwürfe

Sie war als Nationalanbieter geplant, hob aber nie ab. Nun werfen Ermittler einem Verantwortlichen der Regierung im Fall Air Dominicana Veruntreuung vor.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich hatte Air Dominicana im Oktober 2009 den Betrieb aufnehmen sollen. Doch dazu kam es nicht. Die Fluggesellschaft, die Nationalairline der Dominikanischen Republik hatte werden sollen, musste noch im Monat davor die Insolvenz anmelden. An ihr waren Air Europa beteiligt und der Staat hielt 30 Prozent. Doch nun ist die Fluglinie zumindest wieder in den Medien – erneut mit Negativschlagzeilen.

Dem damals zuständigen Tourismusminister Felix Jimenez wird von der Antikorruptionsbehörde der Dominikanischen Republik Veruntreuung von Geldern vorgeworfen. Er soll dafür die Airline benutzt haben und mit seinen kriminellen Handlungen zu ihrem Ruin beigetragen haben, berichtet das Nachrichtenportal Dominican Today.

Kurz vor Zahltag abgesprungen

Dabei erhebt die Behörde auch Vorwürfe gegen Air-Europa-Chef Juan Jose Hidalgo. Die spanische Airline und das Tourismusministerium hatten die Pläne für eine eigene Fluglinie der Dominikanischen Republik gemeinsam verfolgt. Air Europa sollte das Projekt als Seniorpartner finanzieren. Jimenez vertrat die Regierung. Mit zwei Boeing B737-800 und einer B767-300 wollte man unter anderem New York und Miami anfliegen.

Doch das ganze endete in einer Art Schlammschlacht. Air Europa zog sich kurz vor dem Zahltag zurück, warf der Regierung vor, sich nicht an Abkommen zu halten. Es folgten Gegenvorwürfe, die Airline scheiterte. Wie viel Geld dabei verloren ging, ist nicht klar. Nur so viel: Auf Abrechnungen erschien offenbar mehr Personal, als bei der Airline tatsächlich angestellt war.

Schuldzuweisungen

Und das ließ wohl nun die Behörden aufschrecken. Die Staatsanwaltschaft erklärt, man habe begründeten Anlass zur Annahme, das Jimenez sowie Hidalgo an Veruntreuung beteiligt gewesen seien. Der Ex-Tourismusminister weist das zurück. Er habe sich lediglich um die touristische Organisation gekümmert, mit den Finanzen habe er nie etwas zu tun gehabt. Er sieht die Schuld am Untergang lediglich beim Spanier Hidalgo.

Mehr zum Thema

Airbus A330 Neo mit dem Kennzeichen D-ANRT in Düsseldorf: Nimmt den Dienst auf.

«Tecke» fliegt zuerst auf die Seychellen

Flieger von Pivot Airlines: Die Fluggesellschaft rät von der Dominikanischen Republik ab.

Kanadische Crew sitzt seit halbem Jahr in Punta Cana fest

Knapp vorbei - wackelig war es wohl dennoch: Airbus A320 von Jetblue auf dem Weg nach New York.

Wenn der Flug über einen Hurrikan führt

Flotte von Arajet: Soll noch deutlich wachsen.

Papageien-Airline fliegt mit 737 Max, die nach Russland sollten

Video

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin