Flieger von Air China und Lufthansa: Mit- statt gegeneinander.

Flüge nach PjöngjangAir China isoliert Nordkorea weiter

Air China fliegt auch im Sommer seltener nach Nordkorea. Das Land ist immer schlechter mit der Welt verbunden.

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Die Lage in Nordkorea ist angespannter denn je. Die isolierte Diktatur äußert immer neue Drohungen gegen den Westen und besonders explizit gegen die USA. Laut Medienberichten erwägt die Regierung von Donald Trump daher einen Präventivschlag gegen das asiatische Land. Bei Twitter forderte der US-Präsident aber vorerst von China, dass man das «Nordkorea-Problem» löse.

Ob die Entscheidung, die Air China nun getroffen hat, mit der politischen Lage zu tun hat, ist nicht klar. Aber der neueste Schritt der staatlichen chinesischen Fluglinie isoliert Pjöngjang noch mehr. Sie suspendiert ab kommendem Montag (17. April) gewisse Flüge zwischen Peking und Nordkoreas Hauptstadt. Als Grund nennt die Fluglinie schlechte Verkaufszahlen. Wie viele Verbindungen ausfallen, sagte sie nicht. Bisher flog Air China zwei Mal wöchentlich nach Pjöngjang.

Nur noch Air Koryo fliegt regelmäßig

Schon im Winterflugplan hatte Air China die Flüge nach Pjöngjang eingestellt. Nun hat man sich offenbar entschieden, den Stopp auch im Sommer teilweise umzusetzen. Mit der Änderung bei Air China hält nur noch die nordkoreanische Nationalairline Air Koryo einen ganzjährigen Linienbetrieb ins abgeschiedene Land aufrecht. Sie fliegt regelmäßig zwischen Pjöngjang und den drei chinesischen Städten Peking, Shanghai und Shenyang, sowie dem russischen Wladiwostok.

Die Civil Aviation Administration of China hatte kürzlich Air Koryo mit Auflagen versehen. Sie verlangt von der Fluggesellschaft, Wartung und Training sowie die Kommunikation mit der Flugsicherung zu verbessern. Auch der Umgang mit geplatzten Reifen, Triebwerksbränden, Druckverlusten und Kollisions-Warnungen müsse besser geübt werden, so die Behörde.

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