Für viele Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Hurghada vor allem das Ziel einer Ferienreise. Air Cairo will den Flughafen am Roten Meer künftig aber auch zum Ausgangspunkt für die Weiterreise machen. Ab dem 25. Oktober baut die ägyptische Fluggesellschaft dort ein Drehkreuz auf. Reisende sollen über Hurghada unter anderem nach Sansibar, Nairobi, Mombasa, Jeddah und Medina gelangen.
Die Zubringer kommen aus zehn Städten im deutschsprachigen Raum: Basel, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart, Wien und Zürich. Air Cairo bündelt die Flüge in Hurghada so, dass Passagierinnen und Passagiere von allen zehn Abflughäfen dieselben Anschlüsse nutzen können. Das Gepäck lässt sich bis zum endgültigen Ziel durchchecken. Weil der Flughafen über einen eigenen Transitbereich verfügt, ist für einen normalen Umstieg auch keine Einreise nach Ägypten nötig.
Jeddah und Medina machen den Anfang
Den Anfang machen am 25. Oktober zwei tägliche Verbindungen nach Jeddah und fünf wöchentliche nach Medina. Zwei Tage später startet Sansibar mit sechs Flügen pro Woche. Ab dem 20. Dezember kommt Nairobi drei Mal wöchentlich hinzu, ab dem 25. Dezember Mombasa zwei Mal. Air Cairo setzt dafür Airbus A320 und Embraer E190 ein.
Das neue Konzept soll zugleich Kombinationen mit einem Aufenthalt am Roten Meer ermöglichen. Je nach Nationalität können Reisende laut Air Cairo ein kostenloses Transitvisum für bis zu 72 Stunden erhalten. Der Aufbau des Mini-Drehkreuzes ist dabei nicht nur ein Projekt für den Winter 2026/27: Hurghada soll dauerhaft die Rolle des wichtigsten Standorts der Airline übernehmen und künftig weiter ausgebaut werden.