Mitarbeiterin von Air Alps: Wunder dauern meistens länger.

Air Alps: Zoff mit Rostock Airways

Air Alps flog seit Kurzem für Rostock Airways von Bremen nach Zürich. Doch nun gibt es Streit zwischen den Partnern. Air Alps stellt den Betrieb wieder ein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Anfang der Woche hätte der Verkauf nach mehreren Verschiebungen endlich über die Bühne gehen sollen. Und die Ampeln standen auf grün. «Ich bin nach wie vor optimistisch», erklärte Air-Alps-Geschäftsführer Günther Gast am Dienstag gegenüber aeroTELEGRAPH. Er stehe mit den Investoren und auch mit dem Verkehrsministerium in Wien in Kontakt.

Die deutsche Rostock Airways hatte zuvor erklärt, sie wolle 76 Prozent der Anteile an der österreichischen Regionalfluggesellschaft übernehmen. Zudem hatte sie versprochen, neues Kapital in Air Alps einzuschießen. Nur so wäre auch das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) der österreichischen Fluglinie vom Verkehrsministerium erneuert worden, welches derzeit nur provisorisch in Kraft ist. Doch nun ist der Deal gescheitert. Gast teilte am Freitag (21. Februar) mit, dass Air Alps den Flugbetrieb nach nur einem Monat schon wieder einstelle.

Linienverbindung zwischen Bremen und Zürich einstellen

Gast macht heftige Vorwürfe an die Seite der Partner. «Nachdem Rostock Airways verbindliche Zusagen nicht eingehalten und den vereinbarten Aufgaben nicht nachgekommen ist, sieht sich Air Alps nun leider gezwungen» schreibt er in einer Mitteilung, «die Linienverbindung zwischen Bremen und Zürich mit 28. Februar 2014 wieder einzustellen.» Auf dieser Strecke flog die Fluglinie seit Anfang Februar im Auftrag von Rostock Airways.

Wer genau hinter Rostock Airways steht, ist nicht bekannt. Seit September ist der deutsche Rechtsanwalt Norbert Dotterweich Geschäftsführer. Der 58-Jährige Weimarer ist auch alleiniger Eigentümer, wie ein Blick ins Handelsregister zeigt. In der Luftfahrtbranche ist er ein völlig unbeschriebenes Blatt.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies