Das umstrittene Foto: Sorgt bei Air Busan für Aufruhr.

Air BusanÄrger um Passagier-Foto mit Brokkoli-Kommentar

Die koreanische Air Busan entschuldigt sich für eine Flugbegleiterin. Diese hatte ein Foto von Passagieren veröffentlicht. Dazu gab es Witze über die Haare der Reisenden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich sieht das Foto harmlos aus. Es zeigt die vollbesetzte Kabine eines Flugzeuges, fotografiert aus dem hinteren Teil. Von den Passagieren sind lediglich Hinterköpfe und dunkle Haare zu erkennen. Dieses Bild veröffentlichte eine Flugbegleiterin der südkoreanischen Billigfluggesellschaft Air Busan am 14. April auf ihrem Instagram-Account. Dazu schrieb sie: «Alles die gleichen Dauerwellen (in den Hauptrollen Omegi rice-cake 400 boxes)», wie die Zeitung Korea Herald berichtet.

Bei den braunen «Omegi rice-cake» handelt es sich um eine Spezialität von der Insel Jeju, von der aus der Flug unterwegs war in Richtung Busan. Als Kommentar zu dem Foto lässt sich das Ganze durchaus als spöttischer Vergleich zu den Frisuren der Passagiere verstehen. Unter das Bild schrieben bei Instagram auch Kollegen der Flugbegleiterin Kommentare, so die Zeitung: «Sieht aus wie auf einer Brokkoli-Farm», hieß es da, «Ist dieses Flugzeug unterwegs nach China?» und «Das sind alles Frauen mittleren Alters».

Entschuldigung und Konsequenzen

Air Busan, Tochtergesellschaft von Asiana Airlines, meldete sich kurz darauf über den Instagram-Account des Unternehmens zu Wort. In dem Post kommt zuerst die Flugbegleiterin selber zu Wort. Sie entschuldigt sich für die Veröffentlichung des Fotos, das sie vor drei Monaten aufgenommen habe, und des dazugehörigen Kommentares.

«Ich dachte, es gäbe kein Problem mit dem Foto, weil es die Passagiere von hinten zeigt», ist dort zu lesen. Die Erwähnung von «Omegi rice-cake» habe sich außerdem nur darauf bezogen, dass die Reisenden diese Spezialität von Jeju mit nach hause nehmen - eine andere Bedeutung habe dies sicher nicht gehabt. Der Beitrag sei mittlerweile gelöscht.

Ethiktrainings angekündigt

Ebenfalls äußert sich ein für den Kabinenservice zuständiger Air-Busan-Manager und entschuldigt sich. Er kündigt an, die Fluglinie werde den Vorfall untersuchen und Maßnahmen gegen Crew und Kommentatoren einleiten. Außerdem werde man Ethiktrainings durchführen, um zu verhindern, dass sich ein Vorfall wie dieser wiederhole.

Mehr zum Thema

Die Boeing 747-8 der koreanischen Regierung im Anflug auf Frankfurt: Es war ein kurzer Besuch.

Boeing 747-8 der koreanischen Regierung in Frankfurt zu Gast

ticker sum air

Neue Regionalairline für Südkorea: Sum Air übernimmt erste ATR 72

ticker-welt

Die emsigsten Inlandsrouten der Welt im Jahr 2025

Erster Airbus A330 von Parata Airlines: Noch fehlt das AOC.

Fly Gangwon bereitet als Parata Airlines Comeback vor - mit Airbus A330

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies