Letzte Aktualisierung: um 18:45 Uhr
Partner von  

Lithium-Batterien

Airlines warnen vor Handys in Business-Sitzen

So bequem die Sitze auch sind – sie haben einen Haken: Die Business-Class-Liegen verschlucken Handys. Und das kann gefährlich werden.

British Airways

Business-Sitz von British Airways: Wenn man ein Smartphone in den Ritzen des Sitzes verliert, wird es problematisch.

Wer bei British Airways oder Virgin Atlantic in den teureren Klassen fliegt, wird von den Flugbegleitern nicht nur nach den Getränkewünschen gefragt. Die Passagiere werden auch nachdrücklich auf ein Sicherheitsrisiko hingewiesen, das von Mobiltelefonen und Tablets ausgeht. Aufgrund neuer Richtlinien der britischen Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority CAA werden Reisende gebeten, auf ihre elektronischen Geräte achtzugeben und diese nicht aus Versehen unter die Sitze fallenzulassen.

Der Grund für die Warnung: Heruntergefallene Geräte könnten beim Verstellen der Sitze in den Premiumklassen eingeklemmt und zerdrückt werden. Bei modernen Premiumsitzen ist es nicht so einfach möglich, einen heruntergefallenen Gegenstand unter dem Sitz wieder hervorzuholen, da dieser aus einem kompakten Element besteht und man nicht schnell unter den Sitz greifen kann.

Es besteht Brandgefahr

Laut Sicherheitsexperten besteht die Gefahr, dass die Lithiumbatterien von Tablets und Smartphones beim Verstellen der Sitze zerbrechen und sich entzünden. Gemäß der britischen Zeitung The Times könnten Sitze nicht einmal für die Landung wieder in eine aufrechte Position gebracht werden, ohne dabei ein Feuerrisiko einzugehen. Ein Vertreter von British Airways sagte der Zeitung, dass heruntergefallene Geräte denn auch erst nach der Landung durch die Techniker hervorgeholt würden.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.