Airbus A220: Künftig auch in China im Einsatz?

Nach A320-Neo-ErfolgAirbus verhandelt in China auch über A220-Aufträge

Der europäische Flugzeugbauer will an seinen kürzlichen Erfolg in China anknüpfen. Mit dem A220 hat Airbus besonders kleinere Fluglinien im Westen des Landes im Visier.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Gerade erst hat Airbus in der Volksrepublik einen großen Erfolg gefeiert. Air China, ihre Tochter Shenzhen Airlines, China Eastern und China Southern bestellen insgesamt 292 Flugzeuge der A320-Neo-Familie. Doch der europäische Flugzeugbauer hat noch nicht genug.

Airbus erklärte der staatlichen Zeitung China Daily, man verhandle mit chinesischen Fluglinien auch über A220. Es handele sich vor allem um kleine und mittelgroße Airlines.

Airbus betont chinesischen Anteil am A220

Der A220 fasst mehr Reisende als die chinesische Comac ARJ21, aber weniger als Airbus A320 oder Boeing 737.  Der ähnlich große A319 Neo sei vor allem für sehr hoch gelegene Flughäfen prädestiniert, der A220 für die tiefer gelegene, schreibt das Blatt unter Berufung auf Airbus.

Der Hersteller erklärte, man arbeite intensiv an der Zulassung des A220 durch die chinesische Zivilluftfahrtbehörde. Yang Xiaoyu, Airbus-Manager für China und Ostasien, betont zudem: «Unter allen Airbus-Flugzeugmodellen weist der A220 die höchste Anzahl chinesischer Elemente auf.» 15 Zulieferer aus der Volksrepublik seien beteiligt - «von der Bereitstellung von Rohstoffen und Komponenten bis hin zur Montage großer Teile».

Potenzial vor allem im Westen des Landes

China Daily verweist darauf, dass die Regierung für die Zeit zwischen 2015 und 2025 den Bau von 136 neuen Flughäfen auf dem chinesischen Festland plant, fast die Hälfte davon im Westen des Landes. «Kleinere Städte auf Kurzstrecken-Inlandsmärkten brauchen mehr Direktflüge, um sie zu verbinden, und der A220 ist ein Flugzeugtyp, der für solche Märkte geeignet ist», so Xie Li, Professor am Civil Aviation Management Institute of China.

Mehr zum Thema

Die staatliche Fluggesellschaft aus Katar ist zudem an China Southern Airlines beteiligt - allerdings mittlerweile nur noch mit 3,38 Prozent.

Warum Airbus' China-Order Boeing besonders schmerzt

A321 Neo von China Southern: Alle Käufer sind bereits Airbus-Betreiber.

Airbus erhält riesigen Auftrag von chinesischen Airlines

Die Kunden mit den meisten festen Airbus-A220-Orders: Jetblue kommt nun auf 100 bestellte A220-300. Acht davon waren bis Ende Januar 2022 schon ausgeliefert.

Jetblue erobert Thron der größten Airbus-A220-Kundin

ticker-airbus-konzern-

Airbus nimmt Wechsel im Verwaltungsrat vor

Video

dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack