A380 von Airbus: Hoher Bedarf in Lateinamerika.

41 Superjumbos für Lateinamerika

Südamerikas Luftfahrtsektor wächst rasant. Die Flugzeugbauer erhoffen sich daher eine riesige Nachfrage nach neuen Jets.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

In turbulenten Zeiten für die Wirtschaft der westlichen Industriestaaten stehen in Lateinamerika die Zeichen dennoch auf Expansion. Das Wirtschaftswachstum ist deutlich größer als im Durchschnitt der restlichen Welt. Vor allem die Mittelklasse wird in Ländern wie Brasilien oder Mexiko rasant größer. Und damit auch die Zahl der Reisenden, die sich Flüge leisten können. Bislang setzten viele von ihnen auf das günstigere, aber auch beschwerlichere Transportmittel Bus. Der europäische Flugzeugbauer Airbus prophezeit der Region deshalb einen massiven Bedarf an neuen Passagierfliegern in den nächsten Jahren.

Laut dem «Airbus Global Market Forecast», den der Produzent eben herausgegeben hat, werden bis 2030 genau 2028 neue Flieger mit Platz für mehr als 100 Passagiere gebraucht. Davon entfallen 1653 Stück auf Mittelstreckenflieger, 334 auf Langstreckenflugzeuge und 41 auf so genannte sehr große Flugzeuge», wie etwa die Boeing 747-400 und die neuen 747-800-Jets. Oder eben den Airbus A380, das größte Passagierflugzeug, das derzeit auf dem Markt ist. Der größte Teil dieser Riesenflieger mit mehr als 400 Sitzplätzen soll gemäß den Prognosen nach Brasilien gehen. 26 Superjumbos will Airbus allein im größten Land des Kontinents absetzen, wie Rafael Alonso, Präsident für die Regionen Südamerika und Karibik, erklärt. Der A380 soll dazu beitragen, mehr Menschen mit weniger Fliegern zu transportieren, was bei einem wachsenden Markt wie etwa Brasilien sehr effizient sei.

A380-freie Zone

Noch ist Südamerika allerdings eine A380-freie Zone - ein weiterer Grund, warum Airbus sich von dort eine erhöhte Nachfrage erhofft. Im Dezember soll sich das allerdings schon ändern. Emirates plant, den Großflieger A380 auf der Strecke nach Brasilien einzusetzen (aeroTELEGRAPH berichtete). Auch Lufthansa, Air France und British Airways haben ähnliche Pläne, diese aber bislang noch nicht konkretisiert.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies