Airbus A321 Neo: Künftig auch als Frachter zu haben?

Nach A350 FBringt Airbus auch den A321 Neo als Frachter?

Bei Fracht ist Boeing der Platzhirsch. Airbus setzt dem mit einer Cargoversion des A350 etwas entgegen. Ein weiterer neuer Airbus-Frachter könnte folgen.

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Kleinere Frachtflugzeuge sind nicht nur Gewinner der Corona-Krise. Die Nachfrage nach Cargo-Versionen von Boeing 737 und Airbus A321 ist auch vom langfristigen Wachstum des E-Commerce getrieben, das nach der Pandemie anhalten wird. Doch von diesen beiden Modellen gibt es nur Umbaufrachter. Sie waren also vorher Passagierjets.

Das könnte sich allerdings ändern. Wie das Portal Leeham berichtet, prüft Airbus die Entwicklung eines A321-Neo-Frachters. Gespräche mit wichtigen potenziellen Kunden laufen bereits. Der europäische Flugzeugbauer bräuchte nach Einschätzung des Berichts rund 50 Bestellungen, um den Plan in die Tat umzusetzen.

Keine Boeing-Vormacht wie bei großen Frachtern

Erst Ende Juli hatte Airbus offiziell den Start einer Frachtversion des A350 verkündet. Davor hatte es schon lange Spekulationen gegeben, ob der europäische Hersteller sich mit dem Langstreckenfrachter auf dem Markt versucht, der von Boeing beherrscht wird. Er war zuvor bereits einmal gescheitert. Der Airbus A330 F war kein Verkaufserfolg.

Sollte Airbus sich wirklich dazu entscheiden, den A321 Neo als Original-Frachter anzubieten, sähe die Lage für die Europäer besser aus. Denn Boeing bietet die 737 NG ebenfalls nur als Umbaufrachter an. Von der neueren 737 Max gibt es bisher gar keine Frachtversion. Hier könnte Airbus punkten.

Schon jetzt sehr viele A321-Neo-Orders

Anderseits müssten Kunden auf eine Cargoversion des A321 Neo womöglich lange warten. Schon jetzt gibt es gelegentlich Verspätungen bei den Auslieferungen der Passagiervariante. Zudem hat der Hersteller noch fast 3000 offene Bestellungen für das Modell, das es auch in den reichweitenstarken Varianten A321 LR und XLR gibt.

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