Struktur-Montage bei Airbus-Tochter Premium Aerotec in Nordenham: Wird integirert.

StrukturmontageAirbus krempelt Flugzeugstruktur-Montage um

Umbau in Deutschland und Frankreich: Der Flugzeugbauer legt diverse Sparten und Tochterfirmen wie Premium Aerotec zusammen. Airbus will so die Struktur vereinfachen.

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Airbus baut bei der Montage von großen Flugzeugteilen wie Rumpfsektionen oder Tragflächen um. Dazu werden in Frankreich und Deutschland je neue Firmen geschaffen für den Bereich, der im Englischen aerostructures heißt. «Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland wird die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen von Premium Aerotec in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen», so der Flugzeugbauer am Mittwoch (21. April).

Das neue Unternehmen mit Sitz in Frankreich wird die derzeit bei Airbus in Saint-Nazaire und Nantes durchgeführten Aktivitäten mit denen von Stelia Aerospace weltweit zusammenbringen. «Diese neuen Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage, die beide vollständig zu Airbus gehören, werden nicht mehr als Zulieferer fungieren», so der Hersteller. «Sie werden in den Airbus-Konzern integriert, was Steuerung und Schnittstellen in einer neuen industriellen Struktur vereinfachen wird.»

«Global Player im Bereich Einzelteil-Fertigung»

Airbus plant zudem die Gründung eines neuen globalen Anbieters «im Bereich Einzelteil-Fertigung» mit Sitz in Deutschland. Dieser soll aus der heutigen deutschen Tochter Premium Aerotec hervorgehen und sowohl im zivilen als im militärischen Bereich aktiv sein.

Über all das hat Airbus seinen Europäischen Betriebsrat informiert. Wie viele Stellen den Zusammenlegungen zum Opfer fallen könnten, sagt der Konzern nicht. Besonders die Äußerungen zu Spanien klingen nach Jobabbau. Dort arbeite man «zusammen mit den Sozialpartnern weiterhin an Lösungen zur Optimierung der aktuellen industriellen Aufstellung sowie der Flugzeugstruktur-Montage in der Region Cádiz, um die Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft sicherzustellen», so Airbus.

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