Boeing 747 von Transaero: Die Auslieferung der A380 verzögert sich.

Verspätete A380-LieferungAirbus kommt Transaero entgegen

Die Rubelkrise hat die russische Airline in Probleme gestürzt. Nun muss Transaero die Auslieferung der Airbus A380 definitiv verschieben.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Eigentlich hätte die zweitgrößte russische Fluggesellschaft schon in diesem Sommer die ersten Airbus A380 erhalten sollen. Doch dann kam die Rubelkrise. Transaero hatte Probleme mit der Finanzierung der insgesamt vier Superjumbos. In Anbetracht des wirtschaftlichen Umfelds führe man Gespräche «über eine Anpassung des Auslieferungszeitplans», sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft Ende Mai zu aeroTELEGRAPH.

Offenbar hatte Airbus Verständnis für die Situation, in der sich die Kundin befindet. Wie die Nachrichtenagentur Reuters jetzt berichtet, kommt Airbus der Fluggesellschaft in Sachen Lieferzeitpunkt entgegen. «Wir arbeiten mit Transaero an der Anpassung der Lieferzeiten», so Airbus-Verkaufschef Chris Buckley.

Finanzierende Bank brauchte Staatshilfe

Transaero hatte 2012 die Bestellung über vier Airbus A380 mit je 652 Sitzen fixiert. Die Finanzierung sollte VEB Leasing übernehmen, eine Tochter der russischen Vnesheconombank. Doch die staatliche Bank war nicht mehr zahlungskräftig und musste Hilfe von der Regierung anfordern. Dass es bei der Airline das Bedürfnis gebe, sei angesichts der wirtschaftlichen Lage in Russland «nicht überraschend».

Transaero ist denn auch nicht die einzige Airline, mit der die Flugzeugbauer über Auslieferungstermine verhandeln müssen. Auch Boeing berichtet, dass es derartige Gespräche gebe. So erklärte der Flugzeugbauer etwa, dass Aeroflot zwar immer ihre 22 Dreamliner noch immer wolle - aber nicht vor dem Jahr 2018.  Auch mit anderen Fluggesellschaften führe man Gespräche.

Weniger westliche Flieger in Russland

Die Zahl der Airbus- und Boeing-Flieger hat in den Monaten seit der Rubelkrise in Russland deutlich abgenommen. Wegen geringer Nachfrage müssen die Airlines die Kapazität hinunterschrauben. Das führt dazu, dass die Fluglinien geleaste Flieger an die Leasingfirmen zurück geben müssen oder Bestellungen ganz aufgeben.

Mehr zum Thema

Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus.

Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

bc739bf0-11d1-4748-a304-92a74b617b68

Qantas’ letzter reaktivierter Airbus A380 nach erstem kommerziellen Flug bereits wieder gegroundet

Jürgen Raps: Er hatte von der Lufthansa-Chefetage den Auftrag erhalten, eine «astreine, fehlerfreie Einführung» sicherzustellen.

Warum Jürgen Raps den Airbus A380 derart liebte

airbus a380 juergen raps

Lufthansas langjähriger Chefpilot und Airbus-A380-Legende Jürgen Raps verstorben

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack