A320 Neo: Es kam zwischenzeitlich zum Lieferstopp.

LieferproblemeAirbus hinkt beim A320 Neo noch ein Jahr hinterher

Noch immer ist Airbus bei den Auslieferungen nicht im Zeitplan. Bis der Flugzeugbauer und seine Triebwerkshersteller alles im Griff haben, wird noch eine Weile vergehen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Auch mehr als zwei Jahre nach der ersten Auslieferung dauern die Probleme mit dem Airbus A320 Neo an. Beide Hersteller von Triebwerken für den Flieger kämpfen mit Problemen. Bei Pratt & Whitney wurden in diesem Jahr Schäden an der Fan-Nabe ausgemacht, die zusätzliche Inspektionen zur Folge hatten. Zuvor gab es zuerst technische Mängel und Software-Probleme, die dafür sorgten, dass die Motoren vor allem an heißen Orten nicht das leisteten, was versprochen worden war. Später gab es mehrere Abschaltungen von Triebwerken während des Fluges.

Auch das Produkt des Konkurrenten CFM kämpft mit Kinderkrankheiten - wenn auch in weit geringerem Ausmaß. All das führt dazu, dass Airbus nicht im Lieferplan bleibt. Und bis das passiert, vergeht noch einige Zeit. Dies gab Chris Buckley, bei Airbus zuständig für Europa, Afrika und die Asien-Pazifik-Region, nun zu. Man brauche noch ein weiteres Jahr, bis man nicht mehr hinterherhinke, so der Manager laut der Nachrichtenagentur Bloomberg. Dennoch bleibe man dabei, dass man in diesem Jahr insgesamt 800 Flugzeuge ausliefern wolle, so Buckley.

Lieferziel 800 bleibt

Allerdings sagte er das nicht, ohne ein «Aber». «Eine ganze Menge hängt davon ab, dass die Triebwerke verfügbar sind», so der Manager. «Alle Ressourcen werden mobilisiert und die Triebwerkshersteller arbeiten hart daran, ihre Auslieferungsziele einzuhalten», so Airbus in einer separaten Stellungnahme zu Bloomberg.

Wegen der Triebwerksprobleme standen beim europäischen Flugzeugbauer in diesem Juni zeitweise 100 so genannte Gliders, also Segelflugzeuge - Flugzeuge ohne Triebwerke - auf dem Gelände herum. Inzwischen sind es immerhin nur noch 50. «Langsam aber sicher kriegen wir die Situation in den Griff», so Buckley.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Nur zwei Kunden bestellten im September Flugzeuge bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus nimmt Wechsel im Verwaltungsrat vor

Der Airbus A350 F und die Testflugcrew: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.

Startschuss für die Testkampagne: So lief der Erstflug des neuen Airbus-Frachters A350 F

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin