Airbus Beluga ST: Kapazitäten für militärische und zivile Fracht.

Airbus Beluga TransportAirbus' Frachtwale dürfen in den USA starten

Die kommerzielle Frachtairline von Airbus hat grünes Licht in den Vereinigten Staaten erhalten. Airbus Beluga Transport soll wachsen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Die russische Luftfahrtbranche leidet unter den westlichen Sanktionen: Keine neuen westlichen Flugzeuge und fehlende Ersatzteile führen zu immer mehr Problemen. Die Isolation Russlands hat aber auch Folgen für die westliche Luftfahrt. So fehlt es an Kapazitäten für übergroße Fracht, seit die von der russischen Volga-Dnepr-Gruppe betriebenen Antonov-Frachter ausfallen.

Auch um diese Lücke zu stopfen, hat Airbus im Jahr 2022 eine eigene kommerzielle Frachtairline gegründet: Airbus Beluga Transport (AIBT). Die neue Fluggesellschaft hat am 13. November des vergangenen Jahres ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operator Certificate AOC) der französischen Luftfahrtbehörde erhalten. Derzeit besteht die Flotte aus drei Belugas der älteren Generation, A300-600 ST, die der Hersteller nicht mehr im Werksverkehr einsetzt. Ein weiterer soll 2024 hinzukommen.

Grünes Licht vom US-Verkehrsministerium

Nun ist die Airline ihrem Ziel, den internationalen Markt zu erobern, einen Schritt näher gekommen. Am 10. Januar hat AIBT vom US-Verkehrsministerium die Zulassung für Beluga-Charterflüge für die Vereinigten Staaten erhalten. Damit kann die neue Frachtairline einen der wichtigsten internationalen Märkte erschließen.

Um den Riesenfrachter einfach be- und entladen zu können, hat Airbus an sechs Standorten weltweit Hebeplattformen installiert. Nach Informationen der Deutsche Verkehrs-Zeitung sollen bisher drei in Asien und Nordamerika sowie drei weitere in Frankreich aufgestellt worden sein. Bis 2026 soll die Zahl auf 20 Verladestationen wachsen.

Zusätzliches Cockpitpersonal

Zusätzlich will Airbus in diesem Jahr mobile Geräte in den Flugzeugen mitführen, die Fracht von bis zu zwölf Meter Länge und 23 Tonnen Gewicht stemmen können. Laut dem Sender France Info plant Airbus, bis 2026 insgesamt 35 Pilotinnen und Piloten für AIBT zu rekrutieren.

Airbus hatte seine Riesenfrachter bereits zuvor testweise verchartert. So flog ein Beluga beispielsweise für das britische Telekommunikationsunternehmen Inmarsat einen Satelliten zum Kennedy Space Centre. Oder ein Beluga brachte Hubschrauber nach Brasilien.

Mehr zum Thema

Airbus wirbt dafür, dass der Beluga ohne Kran beladen werden kann. Bei dieser Testbeladung kam dennoch einer zum Einsatz.

Airbus will mit Beluga-Airline beim Militär punkten

Beladung eines Beluga mit dem Ladesystem: Im Oktober startet die neue Airline.

Neue Frachtairline von Airbus startet im Oktober

Boeing 737 von S7 Airlines: Russische Fluglinien brauchen westliche Ersatzteile.

S7 Airlines kämpft mit massiven Triebwerksproblemen

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack