Airbus-Chef Brégier: A380 Neo nur langfristig eine Option.

Zehn Jahre zu frühAirbus-Chef gesteht Fehler beim A380

Der Superjumbo von Airbus verkauft sich nicht so gut wie erwartet. Der Flugzeugbauer gibt nun zu, es mit dem Airbus A380 überstürzt zu haben.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Emirates-Chef Tim Clark dürfte mit den Aussagen von Airbus-Chef Fabrice Brégier nicht besonders zufrieden sein. Immer noch stellt er einen Airbus A380 Neo höchstens langfristig in Aussicht. Wie er in einem Interview mit der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos nun erklärt, setze man vorerst nur darauf, eine höhere Wirtschaftlichkeit des Fliegers dank mehr Sitzen zu erreichen, die im A380 eingebaut werden.

Von 525 auf 544 Sitze hat der europäische Flugzeugbauer die angepriesene Anzahl im A380 erhöht. Mehr Sitze bedeuten weniger Kosten pro Sitz und folglich mehr Gewinn für die Fluggesellschaften. So hofft Airbus, die schleppenden Verkäufe anzukurbeln. Seit dem Start des A380-Programms wurden erst 317 Exemplare verkauft.

250 Bestellungen nötig

Emirates hat Airbus in Aussicht gestellt, bis zu 200 weitere Superjumbos zu bestellen, wenn der Hersteller an Triebwerken und Aerodynamik arbeitet und eine neue Version herausbringt. Doch auch wenn man das im Auge behalte, so Brégier – momentan halte man die Lancierung eines A380 Neo noch nicht für wirtschaftlich genug. Laut Branchenkennern bräuchte Airbus mindestens 250 Bestellungen für eine Neuversion, damit sich das Upgrade lohnt. Vielleicht ist die Aussage Brégiers daher auch als Aufforderung an Tim Clark zu verstehen.

Das erklärt Airbus-Chef Brégier ehrlich mit dem Eingeständnis eines Fehlers. Man habe den Superjumbo wohl zu früh auf den Markt gebracht. Und das sogar zehn Jahre, schätzt er. Die Kunden seien 2005 noch nicht wirklich bereit für den Superjumbo gewesen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack