Airbus A380: Noch 25 feste Bestellungen?

Airbus bleibt optimistisch beim A380

Auch wenn die Lufthansa gerade erst drei Optionen für den A380 fallen ließ – Airbus geht davon aus, dass schon bald große Bestellungen anstehen.

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Wirklich gut läuft es auf dem Markt für Riesen-Flieger momentan nicht. Erst gerade zog sich die deutsche Lufthansa von Optionen auf drei Airbus A380 zurück. Und auch sonst konnten die Europäer noch keine feste Bestellung für ihre Superjumbos an Land ziehen. Für John Leahy, Kundenverantwortlicher bei Airbus, kein Grund, pessimistisch zu sein. Man gehe in diesem noch von 25 festen Bestellungen für A380 aus, kündigte er bei einer Konferenz in Barcelona an.

Die Lufthansa-Entscheidung sei eine Stimmungssache, so Leahy. «Lassen Sie uns mal abwarten, wie der Markt in ein, zwei Jahren aussieht.» 20 der angekündigten festen Bestellungen könnten aus einer Absichtserklärung des Leasingunternehmens Doric kommen. Während der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris hatte es diese unterzeichnet. Noch in diesem Jahr könnte sie in eine feste Bestellung umgewandelt werden.

Viele mögliche Rückzüge

Von wem sonst noch A380-Orders zu erwarten sind, sagte Leahy nicht. Denn eigentlich gibt es momentan eher noch weitere Hinweise auf geplatzte Bestellungen. So hat etwa die britische Airline Virgin Atlantic die Rechte dafür, sechs A380-Bestellungen wieder aufzulösen und auch Hong Kong Airlines gab Hinweise darauf, dass man 10 Bestellungen der Superjumbos in «andere Produkte» umwandeln könnte. Nicht zuletzt: Die indische Kingfisher Airlines hat noch eine ausstehende Order für fünf A380. Doch schon seit 2012 fliegen die Jets der bankrotten Fluggesellschaft nicht mehr.

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