Airbus A321 von Jetblue und ein Tweet zum Vorfall: Geschehen in New York.

New YorkAirbus A321 von Jetblue kippt auf den Hintern

Beim Aussteigen der Fluggäste änderte sich der Schwerpunkt eines Airbus A321 von Jetblue. Der Airbus A321 kippte aufs Heck.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nach knapp viereinhalb Stunden Flugzeit landete der Airbus A321 am Abend des 22. Oktober pünktlich am Flughafen New York JFK. Die Maschine der Fluggesellschaft Jetblue mit dem Kennzeichen N959JB kam aus Bridgetown auf Barbados. In New York rollte das acht Jahre alte Flugzeug ohne Vorkommnisse zu seiner Parkposition am Gate.

Doch dann geschah etwas Ungeplantes. Fotos und Videos bei X (ehemals Twitter) zeigen, wie der A321 mit dem Heck auf dem Boden sackt, während die Nase der Maschine in die Luft gedrückt wird. Doch was war geschehen?

«Kippte während des Aussteigens nach hinten»

«Am Gate angekommen, kippte das Heck des Flugzeugs aufgrund einer Gewichts- und Gleichgewichtsverlagerung während des Aussteigens nach hinten, wodurch sich die Nase des Flugzeugs anhob und schließlich wieder nach unten ging», erklärt ein Jetblue-Sprecher auf Anfrage von aeroTELEGRAPH. «Es wurden keine Verletzungen gemeldet.»

Der Sprecher der Fluggesellschaft erklärt weiter, der Vorfall werde untersucht. Den betroffenen Airbus A321 habe man für eine Inspektion aus dem Betrieb genommen.

Nicht zum ersten Mal Probleme mit dem Schwerpunkt

Jetblue nennt keine weiteren Details. Aber generell hängen Probleme und Vorfälle mit der Gewichtsverteilung nach der Landung damit zusammen, wann die Reisenden aus welchem Teil des Flugzeuges aussteigen und wann die Gepäck- und Frachträume entladen werden.

Im Einzelnen hängt das auch mit der individuellen Kabineneinrichtung jeder Airline zusammen. So wies Airbus etwa im Jahr 2019 die Betreiber auf vorübergehend geänderte Grenzwerte zur Lage des Schwerpunkts im Airbus A320 Neo hin. Das Magazin Aviation Week berichtete damals, Fluglinien mit bestimmten Kabinen-Layouts, darunter Lufthansa, könnten den vorderen Laderaum erst ausladen, wenn die Fluggäste das Flugzeug verlassen hätten. Ohne das Gewicht bestehe die Gefahr, dass der Flieger aufs Heck kippe.

Mehr zum Thema

Swissport-Mitarbeiter mit Gepäck: Corona bringt neue Herausforderungen.

Warum Flieger beim Neustart aufs Heck kippen könnten

A320 von Swiss: Nicht immer können die Flieger voll beladen werden.

Airbus A320 von Swiss haben Gleichgewichtsprobleme

Airbus A320 Neo von Lufthansa: Bereitet der Airline nicht nur Freude.

Lufthansa muss letzte Sitzreihe im A320 Neo leer lassen

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Saab Global Eye
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab Global Eye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack