AsuncionAirbus A320 von Latam in Hagelsturm schwer beschädigt

Ein Mal brach die Crew die Landung ab, beim zweiten Mal geriet der Airbus A320 von Latam in Asuncion in einen schweren Hagelsturm. Niemand wurde dabei verletzt, das Flugzeug nahm aber Schaden.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der Airbus A320 war am Mittwoch (26. Oktober) unterwegs von Santiago de Chile nach Asuncion in Paraguay. Als er landen wollte, herrschte dort allerdings gerade garstiges Wetter mit heftigen Winden. Auf einer Höhe von rund 340 Meter brach das Cockpitpersonal den Anflug deshalb ab und flog weiter nach Foz de Iguaçu in Brasilien, wo der Jet mit dem Kennzeichen CC-BAZ sicher landete.

Nach etwas mehr als drei Stunden flog der A320 dann wieder Richtung Asuncion. Das Wetter war allerdings nicht wirklich besser geworden. Ein heftiges Gewitter mit Hagel zog jetzt über Paraguays Hauptstadt. Das führte zu heftigen Turbulenzen im zweiten Anflug.

Keine Radarkuppel mehr

Die Situation war offenbar so heikel, dass das Cockpitpersonal die 48 Reisenden an Bord von Flug LA1325 auf eine schwierige Landung vorbereitete. Sie wurden angewiesen, die Sicherheitsposition einzunehmen. Am Ende setzte die Maschine von Latam sicher auf der Piste auf, niemand wurde verletzt.

Am Boden zeigte sich aber, wie heftig die Hagelkörner dem Airbus A320 zugesetzt haben. Ein Triebwerk war so stark beschädigt, dass es ausgefallen  ist. Und der Flieger hatte keine Nase mehr. Die gesamte Radarkuppel (im Jargon: Radom) ist weggeschlagen worden. In ihr befinden sich das Wetterradar und andere Instrumente.

Mehr zum Thema

A319 von Delta bekommt eins auf die Nase

A319 von Delta bekommt eins auf die Nase

Begutachtung der Schäden: Großes Loch in der Nase.

Was knallte in die Boeing 737 von Aeromexico?

Dumm gelaufen: Das Cateringfahrzeug fuhr mit seiner Ladevorrichtung ...

Airbus A320 Neo bekommt Nasenstüber

Der Airbus A319 von Latam mit der Bekelbung zu Rock in Rio 2026: Die Airline ist Sponsor und zeigt das.

Dieser Airbus A319 rockt für Rock in Rio

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin