Airbus A220 von Air Vanuatu: So soll das neue Flugzeug für Air Vanuatu aussehen.

Storno bei Airbus?Air Vanuatus A220-Bestellung wackelt

Die Nationalairline der Inselrepublik im Pazifik bestellte vier Airbus A220. Nun hat Air Vanuatu einen neuen Chef und die Order ist plötzlich wieder unsicher.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die kleine Inselnation östlich von Australien ist ein Paradies für Taucher und Strandliebhaber. Die über 80 von türkisblauem Wasser umgebenen Inseln von Vanuatu erstrecken sich über 1300 Kilometer. Der Luftverkehr ist essenziell für sie. Daher bestellte die Nationalairline vor zwei Jahren gleich vier Airbus A220 und sicherte sich vier weitere Kaufoptionen.

So euphorisch Air Vanuatu damals war; die Bestellungen sind inzwischen alles andere als sicher. Denn der neue Geschäftsführer Atu Finau ist kein großer Fan des Einkaufs. Man flotte mit den A220 ein ganz neues Flugzeug ein. Es brauche viel Training und auch andere betriebliche Anpassungen, bevor man mit ihnen fliegen könne, gibt er zu bedenken.

Finanziell angeschlagen

Auch der Finanzminister des Landes verlangte bereits, zwei der vier Bestellungen zu stornieren, wie das Air Finance Journal schreibt. Gemäß der lokalen Zeitung Daily Post arbeitet Air -Vanuatu-Chef Finau mit einer von der Regierung geleiteten Kommission zusammen. Sie will  die Umstände der Bestellungen von je zwei Airbus A220-100 und A220-300 genau untersuchen.

Die globale Pandemie spricht ebenfalls nicht für die Order von Airbus A220. Wie viele andere Länder ist auch Vanuatu vom Tourismus abhängig. Die aktuellen Reisebeschränkungen Australiens und Neuseelands machen es aber nahezu unmöglich für Touristen, die Inselgruppe zu besuchen. Das belastet Air Vanuatu finanziell.

Erster Flieger ist schon fertig

Schon vor der Pandemie war in den Augen von Kritikern der Bedarf für die Flugzeuge fraglich. Als die Bestellung getätigt wurde, besaß Air Vanuatu eine Boeing 737, zwei ATR und drei Wasserflugzeuge. Mit der Order wurde die Kapazität der Airline kurzerhand verdoppelt. Air Vanuatu plant mit einer Business Class in 2-2-Bestuhlung sowie mit einer Economy in 2-3-Anordnung.

Im August wurde der erste Airbus A220 in Montreal gesichtet. Abgehoben ist der bereits in den Farben von Air Vanuatu bemalte Flieger ebenfalls schon. Ursprünglich waren Auslieferungen im Juni und im Oktober 2020 geplant. Sie  wurden aufgrund der Pandemie verschoben.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Flotte von Air Vanuatu.

Mehr zum Thema

Boeing 737-800 von Air Vanuatu: Der Flieger muss am Boden bleiben.

Air Vanuatu am Boden

Airbus A220 von Air Vanuatu: So soll das neue Flugzeug für Air Vanuatu aussehen.

Air Vanuatu wählt Airbus A220 für die Expansion

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

airbus a319 neo china southern

China Southern und ihre Tochter Xiamen Airlines bestellen mehr als 130 Jets bei Airbus

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg