Airbus A330 von Air Serbia: Die Airline plant für die Zukunft mit acht Flugzeugen.

Airbus A330Air Serbia will Langstreckenflotte vervierfachen

Die serbische Fluggesellschaft möchte im Geschäft mit fernen Zielen noch weiter wachsen als bisher bekannt. Air Serbia plant, ihre Langstreckenflotte zu vervierfachen. 

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Eines hat die serbische Nationalairline ihren Konkurrentinnen vom Balkan voraus: Sie ist die einzige Fluglinie der Region, die Langstreckenflüge anbietet. Bisher setzt Air Serbia dafür zwei Airbus A330-200 ein. Damit fliegt sie mehrmals pro Woche von Belgrad nach Chicago und New York sowie ins chinesische Tianjin. Und dabei wird es nicht bleiben.

Im vierten Quartal wollen die Serben mit Flügen nach Shanghai und Guangzhou ihre Präsenz in China weiter stärken. Möglich macht das ein Ausbau der Langstreckenkapazität. Diesen kündigte Airline-Chef Jiri Marek bereits in seiner Neujahrsansprache an: Air Serbia werde in diesem Jahr zwei weitere A330 übernehmen, so Marek zu den Mitarbeitenden.

Kabinenlayout von Etihad

Nun steht die Einflottung des dritten Airbus A330-200 unmittelbar bevor. Laut dem Portal Ex Yu Aviation wird die Fluglinie den Jet Ende Juli oder Anfang August in Empfang nehmen. Im September oder Oktober soll dann Nummer vier zur Flotte stoßen. Beide kommen mit dem Kabinenlayout der einstigen Betreiberin Etihad Airways, das Air Serbia behalten will.

Die Golf-Airline hatte beide Flugzeuge mit 262 Sitzen bestuhlt. Die Business-Class besteht aus einer 1-2-1-Konfiguration mit 22 Plätzen, die alle direkten Zugang zum Gang haben. Die Economy Class ist in 2-4-2-Konfiguration angeordnet und bietet Platz für 240 Reisende.

Acht Flugzeuge in den kommenden Jahren

Um künftig ein einheitliches Kabinenlayout zu haben, will Air Serbia die beiden bisherigen A330-200 mit den Kennzeichen YU-ARB (21 Sitze in der Business Class, 236 in der Economy) und YU-ARC (18 und 250) auf das Layout der beiden Neuankömmlinge nachrüsten, schreibt das Portal. Zum Netzwerk soll 2025 Miami als Ziel hinzukommen.

Doch damit ist Air Serbias Hunger auf der Langstrecke offenbar noch nicht gestillt. Laut Ex Yu Aviation sieht der Fünfjahresplan der Fluggesellschaft sogar den Einsatz von acht Jets für Langstreckenflüge vor - eine Vervierfachung gegenüber der aktuell fliegenden Flotte.

Regionalflotte modernisiert

Der Ausbau der Langstreckenflotte folgt auf die Modernisierung der Regionalflotte. Die hatte Air Serbia mit Übernahme der zehnten ATR-72-600 für abgeschlossen erklärt.

Mehr zum Thema

Mihajlo Idvorski Pupin ist prominent auf dem Leitwerk des zweiten Airbus A330 zu sehen.

Air Serbia beginnt Ausbau der Langstreckenflotte

Air Serbia baut Langstreckenflotte mit weiteren Airbus A330 aus

Air Serbia baut Langstreckenflotte mit weiteren Airbus A330 aus

Air Serbia baut Angebot nach Montenegro aus

Air Serbia baut Angebot nach Montenegro aus

ticker-airbus-konzern-

Für deutsche Luftwaffe: Eurofighter Quadriga hebt zum Erstflug ab

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies