Diese vier Schönheiten haben die Hauptrollen im Air New Zealand Sicherheitsvideo

Erfolgreiche PetitionAir New Zealand entfernt sexy Video

Air New Zealand übertrifft sich mit jedem neuen Sicherheitsvideo selbst. Doch mit dem letzten Video hat sich die Airline mit den Falschen angelegt.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schöne Models räkeln vor malerischer Kulisse auf Sonnenstühlen und erklären dabei, wie eng der Sicherheitsgurt um die Hüfte geschlossen werden muss, wie man der Schwimmweste mehr Luft zuführt und welche Sitzhaltung im Notfall einzunehmen ist.

Das ist das aktuelle Sicherheitsvideo der Air New Zealand. Das erklärte Ziel der Airline, die herrschende Langeweile, sobald die Clips laufen, in geifernde Aufmerksamkeit zu verwandeln, dürfte so erreicht sein.

Doch das Prinzip «Sex sells» gefällt nicht jedem und ruft vor allem von feministischer Seite Kritikerinnen auf den Plan. So auch im Fall von Air New Zealand: Die Australierin Natasha Young hat auf change.org eine Petition gestartet, die verlangt, dass das Video auf den Flügen der Airline nicht mehr gezeigt wird. Als Gründe gibt sie an, dass sich Passagiere aus religösen Gründen gestört fühlen könnten. Auch Opfer sexueller Gewalt, Kinder oder Teenager, deren Körperwahrnehmung in Gefahr sei, könnten Anstoß an der Darstellung der Frauen im Clip finden.

«Die Petition hat mit der Löschung des Videos nicht zu tun»

Über 11'000 Unterschriften konnte Natasha für ihr Anliegen sammeln. Ein Zeichen dafür, dass Sie mit Ihrer Empörung nicht allein ist. Und siehe da: Wie Young auf Ihrem change.org Profil berichtet, wird der Clip nicht mehr auf Flügen der Airline gezeigt. Doch laut einer Sprecherin von Air New Zealand nicht auf Grund der Petition. Sie sagt: «Es war von Anfang an geplant, das Video zu entfernen wenn es seine maximale Laufzeit erreicht hat. Das hat mit der Aufregung nichts zu tun.»

Welche der beiden Parteien Recht hat und ob im Kampf gegen den vermeintlichen Sexismus, nun eine weitere Schlacht gewonnen ist, sei dahin gestellt. Denn dank zahlreicher Medienberichte werden nun noch wesentlich mehr Menschen sehen, wie sich die Models im Bikini am Strand räkeln. Vielleicht verinnerlichen die Zuschauer ja so auch die Sicherheitshinweise, die es im Flugzeug zu beachten gilt.

Air New Zealand kann aber auch unsexy und kreativ

Der mit Abstand größte Erfolg von Air New Zealand in Sachen Sicherheitsvideo, ist übrigens nicht unbedingt sexy. Er heißt «an unexpected Briefing». Sehen Sie selbst.

Mehr zum Thema

Künstliche Geruchssensoren: Erkennung von Sprengstoffen - oder Viren.

Airbus testing electronic explosive detectors

Sicherheitskontrolle: Können bald die Flüssigkeiten drin bleiben?

In Amsterdam bleibt Flüssigkeit im Handgepäck

Sicherheitscheck am Flughafen: Wer sich auskennt, ist billiger

Charterpassagiere sind teuer

Ganze Flugzeuge durchleuchten

Ganze Flugzeuge durchleuchten

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack