Aufnahme aus Hamburg-Finkenwerder: Es soll sich um den A320 Neo von Air Luther handeln.

Air LutherUnbekannte Schweizer Leasingfirma bekommt A320 Neo

Ein Unternehmen aus dem kleinen Schweizer Ort Hergiswil erwartet einen Airbus A320 Neo. Viel bekannt ist über Air Luther nicht.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Mitte Januar hat Airbus den ersten A320 Neo als Businessjet an die britische Acropolis Aviation ausgeliefert. Am Werksflughafen in Hamburg-Finkenwerder ist derweil ein weiteres Exemplar des neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges für VIPs aufgetaucht. Der A320 Neo mit der Seriennummer 8638 und der Testregistrierung D-AUAN ist laut Informationen von aeroTELEGRAPH für die schweizerische Air Luther vorgesehen. Air wer?

Air Luther sitzt in der steuergünstigen Gemeinde Hergiswil im Kanton Nidwalden. Das Unternehmen beschreibt sich auf seiner Webseite als «unabhängiges Flugzeug-Leasingunternehmen», das «professionelle Dienstleistungen im Bereich Flugzeugfinanzierung und -handel» anbietet. Dazu gehörten Käufe und Verkäufe, Kabinendesign und -arbeiten sowie Ingenieurdienstleistungen.

Flugzeuge, Partyzelte und Naturheilmittel

In der Branche ist Air Luther aber ein unbeschriebenes Blatt. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und erhielt im folgenden Jahr eine Canadair Challenger CL-600-2B. Vor drei Jahren übernahm es die ebenfalls in Hergiswil angesiedelte Prime Air AG. Eines hatten die beiden Gesellschaften gemeinsam: den einzigen Aufsichtsrat, Joseph Markus Huber.

Huber ist ein geschäftiger Mann. Er hat laut schweizerischem Firmenregister Mandate bei rund 20 Gesellschaften inne. Sie beschäftigen sich mit so unterschiedlichen Dingen wie Verkauf von Partyzelten, Verwaltung von Beteiligungen und Vermögen, Handel mit und Vermittlung von metallischen und nichtmetallischen Produkten oder Entwicklung und Vertrieb von naturheilkundlichen Produkten.

Kauf und Verkauf von VIP-Flugzeugen

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH bestätigt Air Luther nur, dass sie einen A320 Neo erwartet. Fragen danach, wann der Jet eintreffen soll, wie die Kabine aussehen wird und was die Pläne für den Flieger sind, ließ die Firma bis zum Erscheinen dieses Artikels unbeantwortet.

Durch Beziehungen zu den weltweit wichtigsten Privatbanken unterstütze man Kunden bei der Finanzierung von VIP-Businessjets, ist auf der Webseite der Firma jedoch weiter zu lesen. Und: «Air Luther besitzt ein Portfolio von brandneuen Flugzeugen.» Bald offenbar auch einen A320 Neo.

Mehr zum Thema

Interieur eines Airbus-Businessjets: Ganz schön viel Platz.

Airbus baut den ersten A320-Neo-Businessjet

ticker-airbus-konzern-

Airbus sammelte im Juli 204 Bestellungen ein - nur ein Storno

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.

Airbus A350 F - geschüttelt, nicht gerührt

BelugaXL auf dem Landeanflug

Erleben Sie hautnah, wie Airbus in Hamburg Flugzeuge baut

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack