Passagierin in der erstn Klasse: La Premier soll nochmals besser werden.

Neuer und größerAir France wettet auf die First Class

Viele Fluglinien streichen die erste Klasse. Air France geht den gegenteiligen Weg und erneuert sie und baut sie in mehr Flugzeuge ein.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Immer mehr Fluggesellschaften verabschieden sich von der First Class – zumindest teilweise. Statt sie zu erneuern und verbessern, modernisieren sie ihre Business Class oder bauen eine Premium Economy ein. Air France geht einen anderen Weg.

«Wir werden die erste Klasse definitiv behalten», sagte Air-France-Chefin Anne Rigail kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH. Und jetzt ist klar: Ihre Airline wird die Klasse mit dem Namen La Premiere rundum erneuern. Man arbeite an einem «komplett neuen» Produkt, teilt sie mit. Das neue Konzept befinde sich in der Entwurfsphase und werde in der Wintersaison 2023/24 vorgestellt.

Auch KLM upgraded Kabine

Die Suiten von La Premiere sollen die längsten auf dem Markt sein . Sie sollen bis zu drei Konfigurationen erlauben, die aber alle die Privatsphäre erweitern. Sie werden über einen Sitz, ein Sofa und ein völlig flaches Bett verfügen, so Air France.

Die erste Klasse von Air France wird aber nicht nur erneuert: Die Fluggesellschaft will sie auch vermehrt anbieten. Mit der neuen Kabine werden mehr Flugzeugen als bisher ausgestattet. Bislang ist La Premiere nur in den 19 Boeing 777-300 der Airline verfügbar. Dort gibt es jeweils vier Plätze.

Höhere Auslastung als vor der Pandemie

Die First Class wird derzeit auf ausgewählten Flügen nach Nordamerika, Südamerika, Afrika und in den Nahen Osten angeboten. Dabei stellt Air France einen Trend fest. Die Auslastung ist heute höher als vor der Pandemie, heißt es von der Fluggesellschaft. Deshalb baue man La Premiere jetzt aus.

Erst kürzlich hat Air France die Erneuerung ihrer Business Class in den Boeing 777 angekündigt. Auch dort gibt es künftig Suiten.

Mehr zum Thema

Anne Rigail: «Wir profitieren alle enorm von der Zugehörigkeit zur Gruppe.»

«Der Kern unserer Mittelstreckenflotte wird der Airbus A220 sein»

Pieter Elbers: «Durch den Transport von Fracht können wir einen signifikanten Teil der variablen Kosten decken.»

«KLM braucht Passagiere aus Deutschland»

Boeing 777 der Swiss: Hat das Modell bald standardmäßig mehr Sitze in der Kabine?

Boeing will mehr Sitze in die Triple Seven bauen

ticker-air-france

Air France eröffnet modernisierte La Première Lounge in Paris

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies