Airbus A380 von Air France: In der oberen Etage hat Air France die Business Class angesiedelt.

Neue KabineAir France verschiebt Renovierung der A380-Kabine

In der Business Class ihrer Superjumbos hat Air France noch keine ganz flachen Sitze. Kommendes Jahr hätte sich das ändern sollen. Nun dauert es länger.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Kampf um die Premium-Passagiere führt zu einem globalen Wettrüsten. Mit immer nobleren Kabinen wollen die Fluggesellschaften die gut zahlenden Fluggäste für sich gewinnen und so ihre Erträge steigern. Air France steht da nicht abseits.

Vor zwei Jahren kündigte die französische Fluggesellschaft ein Investitionsprogramm zur Renovierung und Vereinheitlichung des Interieurs aller Langstreckenflugzeuge an. Alle vier Klassen bekommen dabei bessere Sitze und eine üppigere Ausstattung mit Unterhaltungselektronik. Die Business Class zeichnet sich durch eine Art Kokon aus, in dem Reisende viel Privatsphäre genießen können.

Erst ab 2019

Doch bei der Umsetzung des Kabinenumbaus ist Air France ins Hintertreffen geraten. Eigentlich hätten Ende des Jahres bereits alle Boeing 777 umgebaut sein sollen. Derzeit kommen aber erst 36 der 43 Triple-Seven im neuen Look daher. Nun ist geplant, dass kommenden Sommer alle Flieger umgebaut sind. Die Airbus A330 hätten die neue Kabine ursprünglich ebenfalls dieses Jahr erhalten sollen, nun ist von einem Umbau zwischen 2017 und 2019 die Rede.

Vor allem trifft die Verzögerung auch das Flaggschiff. Eigentlich wollte Air France im Winter 2017 auch mit dem Umbau der Kabinen im Airbus A380 beginnen. Inzwischen rechnet die französische Fluglinie mit einer Renovierung der Kabinen im Superjumbo ab 2019. 2020 soll sie abgeschlossen sein. Die Airline hatte ihren ersten A380 im Jahr 2009 als erste europäische Anbieterin bekommen.

Nicht ganz flach

Vor allem die Sitze in der Business Class der Air-France-A380 entsprechen nicht mehr dem heutigen Branchenstandard. Sie lassen sich nicht in ein ganz flaches Bett verwandeln. Erst nach dem Umbau ist dieses Manko behoben.

Air France hat aber einen Trumpf in der Hand. Die neuen Boeing 787 Dreamliner, die ab kommendem Frühjahr eingesetzt werden und die neuen Airbus A350 haben die neue Kabine bereits eingebaut. Die 10 Airbus A380 werden daher in puncto Sitzkomfort in der Business zum Saurier - zumindest bis 2020.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Airbus A380 von Lufthansa: Warum setzte ein Superjumbo in München zu früh auf?

Airbus A380 von Lufthansa trifft bei Landung in München einen Teil der Pistenbefeuerung

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil