Voilà: Der erste Airbus A350 von Air France.

Erstes Flugzeug ausgeliefertAir France startet mit A350 Flottenerneuerung

Die französische Fluggesellschaft hat ihren ersten Airbus A350 übernommen. Für Air France ist es ein Aufbruch.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Benjamin Smith weiß noch nicht, mit welchem Flugzeugmodell er die zehn Airbus A380 ersetzen wird, die Air France bis 2022 ausflottet. «Das haben wir noch nicht entschieden.» Der Chef von Air France-KLM weiß aber sehr genau, warum er die Superjumbos nicht mehr will. «Eine so kleine Teilflotte zu haben, ist herausfordernd», so der Kanadier bei einer Pressekonferenz in Toulouse. Zudem sei der Treibstoffverbrauch der Vierstrahler hoch. «Die A380 sind aber auch einfach groß.»

Deshalb ist Smith froh, dass Air France den Flugzeugpark jetzt mit A350 ergänzt. «Wir wollen den Flugzeugpark modernisieren und vereinfachen», sagt der Konzernchef. Rund 25 Prozent weniger Treibstoff verbraucht der europäische Langstreckenflieger im Vergleich zu aktuellen Modellen. Zudem sei er auch einfach ein «wunderschönes Flugzeug».

Kostenloses Wifi

Das erste Exemplar hat die französische Fluggesellschaft am Freitag (27.  September) übernommen. Es trägt das Kennzeichen F-HTYA und wurde auf den Namen der Stadt Toulouse getauft. Air-France-Chefin Anne Rigail hebt auch die ökologischen Vorteile hervor: Ein Viertel weniger CO2 produziert der A350, zudem ist er rund 40 Prozent leiser. Und er biete den Passagieren mehr Komfort. «Größere Fenster, bessere Luft, bequemere Sitze in allen Klassen, kostenloses Wifi», fasst Rigail die Vorteile zusammen.

Air France baut 324 Sitze in ihre Airbus A350 ein, 34 in der Business Class, 24 in der Premium Economy und 266 in der Economy. Der erste A350 von Air France wird am 7. Oktober zuerst nach Abidjan und Bamako fliegen, später soll er auch nach Kairo, Mumbai, Seoul und Toronto unterwegs sein. Insgesamt bekommt die Fluglinie nach dem Fliegertausch mit KLM 28 A350-900.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos des ersten Airbus A350 von Air France.

Mehr zum Thema

Air France ordert bis zu 120 Airbus A220-300

Air France ordert bis zu 120 Airbus A220-300

Der erste Airbus A350 von Air France: KLM gibt ihre Oder an die Franzosen ab.

Air France und KLM machen Fliegertausch

Essen bei Air France (hier in der Premium Economy): Künftig in allen Klassen ohne Einwegplastik.

Auch Air France wirft Einwegplastik raus

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack