Airbus A320 von Joon in Berlin-Tegel Der Spuk hat ein Ende.

Millennial-AirlineAir France stampft Joon wieder ein

Nach nur einem Jahr hat Air France beschlossen, ihre neue Airline wieder einzustellen. Joon habe die Marke der Mutter geschwächt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist selten, dass Manager Fehler offen eingestehen. Meist müssen «veränderte Marktverhältnisse» oder «neue Rahmenbedingungen» als Argument dafür herhalten, dass sie eine gefällte Entscheidung rückgängig machen. Air France macht es unter dem neuen Chef Benjamin Smith zumindest in diesem Falle anders: «Die Marke war für Kunden, Angestellte und Investoren von Anfang an schwer zu verstehen», schreibt die französische Fluggesellschaft in einer am Donnerstag (10. Januar) versandten Medienmitteilung.

Die angesprochene Marke, das ist Joon. Air France hatte die neue Fluggesellschaft vorletztes Jahr gegründet, am 1. Dezember 2017 nahm sie ihre Flüge auf. Sie wollte sich auf ein neues, junges Publikum ausrichten und mit billigeren Preisen, aber keinen Lowcost-Tickets profilieren. Das hat offensichtlich nicht funktioniert - im Gegenteil. «Das Nebeneinander der Marken schuf eine hohe Komplexität und hat leider die Marke Air France geschwächt», so die Fluggesellschaft.

Vereinfachung bei Marken, Produkten und Flotte

Gerüchte über eine Ende von Joon gab es bereits seit einer Weile. Nun hat das Management der Muttergesellschaft definitiv beschlossen, die Marke einzustampfen. «Air France hat entschieden ein Projekt zu starten, um die Integration der  Joon-Angestellten zu studieren.» Der Schritt ermögliche eine Vereinfachung von Markenportfolio, Produktangebot und  Flotte.

Auf den Flugzeugpark habe die Einstellung von Joon einen sehr direkten Einfluss, so Air France weiter. Man könne so die Einflottung der A350 bei Air France geschmeidiger gestalten. Alle Joon-Flüge würden nach Beendigung des Projektes auf Air France übertragen. Möglich wurde die Einstellung von Joon aufgrund einer Einigung mit den Vertretern der Gewerkschaften der Flugbegleiter.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France nimmt Verbindung Bordeaux - Nizza saisonal wieder auf

ticker-air-france

Air France und KLM bauen Langstreckenangebot aus

ticker-air-france

Neue Zwischenstufen: Flying Blue führt wählbare Prämien für Vielfliegende ein

ticker-air-france

Flying Blue von Air France und KLM bietet kostenpflichtigen Status-Match an

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg