Airbus A320 von Joon in Berlin-Tegel Der Spuk hat ein Ende.

Millennial-AirlineAir France stampft Joon wieder ein

Nach nur einem Jahr hat Air France beschlossen, ihre neue Airline wieder einzustellen. Joon habe die Marke der Mutter geschwächt.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist selten, dass Manager Fehler offen eingestehen. Meist müssen «veränderte Marktverhältnisse» oder «neue Rahmenbedingungen» als Argument dafür herhalten, dass sie eine gefällte Entscheidung rückgängig machen. Air France macht es unter dem neuen Chef Benjamin Smith zumindest in diesem Falle anders: «Die Marke war für Kunden, Angestellte und Investoren von Anfang an schwer zu verstehen», schreibt die französische Fluggesellschaft in einer am Donnerstag (10. Januar) versandten Medienmitteilung.

Die angesprochene Marke, das ist Joon. Air France hatte die neue Fluggesellschaft vorletztes Jahr gegründet, am 1. Dezember 2017 nahm sie ihre Flüge auf. Sie wollte sich auf ein neues, junges Publikum ausrichten und mit billigeren Preisen, aber keinen Lowcost-Tickets profilieren. Das hat offensichtlich nicht funktioniert - im Gegenteil. «Das Nebeneinander der Marken schuf eine hohe Komplexität und hat leider die Marke Air France geschwächt», so die Fluggesellschaft.

Vereinfachung bei Marken, Produkten und Flotte

Gerüchte über eine Ende von Joon gab es bereits seit einer Weile. Nun hat das Management der Muttergesellschaft definitiv beschlossen, die Marke einzustampfen. «Air France hat entschieden ein Projekt zu starten, um die Integration der  Joon-Angestellten zu studieren.» Der Schritt ermögliche eine Vereinfachung von Markenportfolio, Produktangebot und  Flotte.

Auf den Flugzeugpark habe die Einstellung von Joon einen sehr direkten Einfluss, so Air France weiter. Man könne so die Einflottung der A350 bei Air France geschmeidiger gestalten. Alle Joon-Flüge würden nach Beendigung des Projektes auf Air France übertragen. Möglich wurde die Einstellung von Joon aufgrund einer Einigung mit den Vertretern der Gewerkschaften der Flugbegleiter.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France weitet neue La Première 2026 auf vier weitere Strecken aus

ticker-air-france

Air France macht beste Business-Class-Sitze kostenpflichtig

ticker-air-france

Air France verbindet Paris-Charles de Gaulle mit London-Gatwick

airbus a318 f gugo

Auf diesen Strecken ist der aussterbende Airbus A318 noch unterwegs

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack