Blick aus einem A320 von Air France: Billigairlines drücken aufs Ergebnis.

BilligoffensiveAir France-KLM folgt Lufthansa

Nach der Lufthansa will auch Air France-KLM im Billigsegment wachsen. Der Luftfahrtriese plant, einer der größten Budget-Anbieter in Europa zu werden.

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Alexandre de Juniac will es wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr machen. Er will kein Getriebener mehr sein, sondern ein Treiber von Veränderungen in der Branche. Deshalb plant auch der Chef von Air France-KLM eine Reaktion auf die immer stärkere Konkurrenz von Billigfliegern wie Ryanair und Easyjet. «Die Konsolidierung im Lowcost-Segment läuft. Wir wollen daran teilnehmen», so de Juniac am Freitag (25. Juli) bei der Präsentation der Resultate zum zweiten Quartal.

Air France will bis in fünf Jahren zu den größten Billiganbietern in Europa gehören, wie de Juniac erklärte. Größe sei schließlich in der Branche ein entscheidender Faktor. Die Aktivitäten werden um Air France, die Regionaltochter Hop und die Ferienflug-Tochter Transavia ausgebaut. Details zum Plan gibt Air France im September bekannt.

Billig für die Europaflüge

Gemäß dem TV-Sender BFMTV soll die Strategie so funktionieren, dass unter dem Namen Air France hauptsächlich Langstreckenflüge stattfinden. Die Kurz- und Mittelstrecken, auf denen Fluglinien am stärksten unter Druck stehen, soll dann die Billigflotte übernehmen. Insbesondere Transavia soll dabei massiv ausgebaut werden. Sie wurde in den letzten Jahren bereits markant erweitert.

Das alles ähnelt der Billigstrategie, die auch die deutsche Lufthansa vorgestellt hatte. Dort soll in Zukunft die Regionaltochter Eurowings als zweite Billigairline Germanwings bei den Europaflügen unterstützen. Die Deutschen wollen aber noch weiter gehen. Für 2015 sei auch eine Langstrecken-Billigairline geplant, heißt es.

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