A380 von Air France: Spinetta fürchtet die Bedeutungslosigkeit

«Eine Art Selbstmord»

Air-France-KLM-Chef Jean-Cyril Spinetta hält den Wettbewerb mit Emirates & Co. für ungerecht. Er fordert die EU auf, etwas zu unternehmen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Prognose ist knallhart. «Wenn man mit den Golf-Anbietern unter einem Open-Sky-Abkommen in den Wettbewerb treten muss, ist es eine Art Selbstmord». Jean-Cyril Spinetta kritisiert, dass Emirates, Etihad & Co. eventuell bald in Europa nach denselben Regeln spielen dürfen, wie hiesige Fluggesellschaften. Der europäischen Luftfahrt drohe das Ende, wenn die Politik nicht dagegen halte, warnt der Air-France-KLM-Chef.

Die Anbieter aus dem Nahen Osten setzen Lufthansa, Air France und Co. zunehmend unter Druck. Gerade die Flüge zwischen Europa und Asien via ihre Drehkreuze Dubai oder Abu Dhabi bauen sie immer mehr aus, die Flotten wachsen und wachsen. Das sei nur möglich, weil die arabische Konkurrenz massive staatliche Unterstützung erhalte, so der Chef von Air France KLM in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung Financial Times.

Emirates zahle weniger Steuern

Zwar streiten Emirates & Co. ab, dass sie staatliche Vorteile genießen. Doch laut dem Air-France-Chef stimmt das nicht. So zahle Emirates am Heimatflughafen massiv niedrigere Steuern und Gebühren als Air France an ihrer Heimbasis Paris Charles De Gaulle. Außerdem kämen sie wesentlich einfacher an Finanzspritzen als Europas Anbieter, die nach strikten Regeln vorgehen müssen.

Emirates, Etihad und Qatar müssten der Europäischen Kommission glaubhaft nachweisen, dass der Wettbewerb sich auf einem fairen Niveau abspiele, so Spinetta. Dass er derart vehement Kritik übt, ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil Air France erst im vergangenen Oktober mit Etihad ein Codeshare-Abkommen schloss.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack