A320 von Air France: Geriet in schweren Sturm.

Hagelsturm setzt Airbus zu

Ein A320 von Air France geriet in Bordeaux in einen Hagelsturm. Dabei beschädigten die Körner die Maschine und brachten die Crew in Schwierigkeiten.

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Es herrschte ein ziemlich heftiger Sturm am Abend des 2. August über Bordeaux. Der Airbus A320 von Air France kam aus Paris Orly und war bereits auf 3000 Fuß (rund 915 Meter) gesunken. Er war bereit für die Landung in der französischen Weinmetropole. Bis dahin verlief alles bestens. Doch dann wurde es für die Piloten stressig. Wie die französische Flugunfalluntersuchungsbehörde Bureau d'Enquêtes et d'Analyses BEA berichtet, traf der Hagel den Flieger so heftig, dass das Fenster des Kopiloten Risse bekam. Die Landung per Autopilot ging dennoch weiter. Als der Jet 2800 Fuß erreichte, kamen heftige Böen auf. Der A320 wurde so heftig davon erfasst, dass sich die Achse des Fliegers 25 Grad nach oben verschob - ein viel zu steiler Winkel.

Das Flugzeug sei kurz vor einem Strömungsabriss gewesen, schreibt das Fachportal Crash Aérien. Nachdem diversen Warnmeldungen im Cockpit und der Blockierung des sogenannten Toga-Schalters (Takeoff-Goaround), übernahmen die Piloten aber die Kontrolle über das Flugzeug. Sie entscheiden sich, die Landung manuell durchzuführen.

Ernsthafter Zwischenfall

Der Flieger stieg in der Folge wieder auf 4400 Fuß Höhe, der Crew gelang es, wieder die volle Kontrolle über den Jet zu erlangen, so das BEA. Sieben Minuten dauerte der Schreck für die Passagiere, bis das Flugzeug schließlich ohne weitere Probleme in Bordeaux landete. Die Behörde wertet es als ernsten Zwischenfall. Wenn die Piloten nicht so schnell die Kontrolle übernommen hätten, wäre die Situation schlimmer ausgegangen. Die eingehende Untersuchung des Zwischenfalls läuft noch.

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