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Order für 20 A350-900

Air China kauft zusätzliche Airbus A350

Die Nationalairline der Volksrepublik findet Gefallen am Airbus A350. Deshalb stockt Air China ihren Bestand mit einer neuen Bestellung von 20 A350 deutlich auf.

Airbus

Sharklet eines A350 von Air China: Wird an Flughäfen ein noch häufigeres Bild.

Zwischen dem Ersten und dem Letzten lagen nur sechs Monate. Am 23. November 2018 übernahm Air China den ersten Airbus A350. Am 28. Mai 2019 lieferte der europäische Flugzeugbauer das letzte Exemplar aus. Damit hat er die Bestellung der Nationalairline der Volksrepublik aus dem Jahr 2010 über zehn A350-900 abgearbeitet.

Doch die Airbus-Angestellten müssen bald wieder an die Arbeit für die Chinesen. Denn Air China hat am Donnerstag (11. Juli) bekannt gegeben, nochmals 20 Airbus A350 zu kaufen. Mit den zusätzlichen Flugzeugen wolle man den Flottenmix optimieren und die Kapazität um rund 10 Prozent erhöhen, begründet die Fluggesellschaft die Order in einer Mitteilung an die Börse von Shanghai. Die ersten Flieger aus der neuen Bestellung werden schon im kommenden Jahr ausgeliefert, die letzten 2022.

Hohen Rabatt erhalten

Bei der neuen Bestellung setzt Air China wiederum auf den A350-900. Die drittgrößte Fluglinie des Landes behält sich aber vor, bei den letzten fünf Exemplaren auf die größere Variante A350-1000 zu wechseln. Man habe von Airbus einen hohen Rabatt und einen sehr guten Preis erhalten, so Air China in der Mitteilung weiter.

Die neue Order ist ein wichtiger Erfolg für Airbus. Bei der Paris Air Show verzeichnete der Flugzeughersteller keine einzige neue Bestellung für das Modell. Und 2019 haben bisher zwar die taiwanesische Neugründung Starlux Airlines 17 Exemplare, Lufthansa 20, ein privater Kunde ein und die Flugbereitschaft drei Stück geordert. Doch dem standen 42 Anullierungen gegenüber. Nun ist Airbus auch beim A350 wieder in der positiven Zone.

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