Pilot und Flugbegleiterin: Porno.Ärger bei Air Canadas Embarer-Flotte.

Fehlverhalten von PilotenPornos im Air-Canada-Cockpit

Trotz mehrmaliger Warnung fand Air Canada immer wieder Pornos in den Cockpits ihrer Jets. Die Übeltäter wollen einfach nichts dazu lernen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Er sei enttäuscht, schreibt Chefpilot Rod Graham in einem Memo an seine Kollegen. Er müsse seine Kollegen nun noch einmal eindringlich warnen. Es sei verboten, pornografisches Material in den Cockpits von Air-Canada-Jets zu verstauen. Wer dagegen verstoße, dem drohten disziplinarische Maßnahmen und die Kündigung, so Graham.

Gleich zweimal musste Graham die Warnung im vergangenen Jahr verschicken, fünf Jahre zuvor auch schon einmal. «Aber es gibt offenbar immer noch Leute, die es nicht verstanden haben», heißt es in einer internen Mitteilung, die das kanadische Fernsehen CBC in die Hände bekommen hat.

Pilotin beschwerte sich

Angefangen hat alles vor sechs Jahren. Eine Pilotin hatte sich beim Vorstand beschwert, weil sie in den Cockpits der Embraer-Flotte immer wieder pornografische Materialien gefunden hatte. Auf dem Bild einer Frau habe man sogar ein Messer in den Rücken der Pornodarstellerin gezeichnet. An verschiedenen Stellen in den Cockpits seien die Bilder versteckt gewesen.

«Papier war an Orten hingestopft, an denen es elektronische Verkabelungen gab. Das ist zum einen gefährlich aber ganz davon abgesehen verletzt es auch die Stimmung am Arbeitsplatz», schreibt eine Vertreterin der Air-Canada-Piloten in einer Mitteilung an CBC.

Flüge nach Las Vegas betroffen

Bei Air Canada heißt es lediglich, dass die pornografischen Bilder fast ausschließlich auf Embraer-190-Fliegern auf der Strecke nach Las Vegas gefunden worden seien. Man habe das Thema sofort an die Hand genommen, als man davon erfahren habe und entsprechende Maßnahmen ergriffen, heißt es. Diese begännen schon in der Ausbildungszeit.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg