Air-BerlinFlieger: So mancher Mitarbeiter hat wenig Lust auf Eurowings.

Eurowings-BriefAir-Berlin-Gewerkschafter danken für Warnung

Ende Oktober sorgte ein anonymer Brief zu Eurowings Europe für Aufregung. Nun lobt eine Air-Berlin-Kommission der Gewerkschaft Verdi das Schreiben.

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Die Tarifkommission Air Berlin Kabine der Gewerkschaft Verdi dankt ihren «Kolleginnen und Kollegen der Eurowings Europe» für den Mut, in einem Offenen Brief «offen und deutlich auf Missstände bei Eurowings Europe hinzuweisen». Die Kommission bezieht sich damit auf ein Schreiben, das kürzlich öffentlich wurde und das lediglich mit «Eure Kollegen der Eurowings Europe» unterzeichnet war. Die anonymen Autoren berichteten darin von schlechten Arbeitsbedingungen und mieser Stimmung.

Die Verdi-Tarifkommission, deren Schreiben unter anderem von Verhandlungsführer Volker Nüsse namentlich gezeichnet ist, schreibt an die anonymen Autoren: «Ihr habt uns damit zugleich einen sehr großen Dienst erwiesen und in der Öffentlichkeit klargestellt, dass uns Airberlinern mitnichten Lufthansa-Verträge angeboten werden, sondern uns lediglich die Möglichkeit eingeräumt wird, uns zu deutlich schlechteren Bedingungen bei Eurowings zu bewerben.»

«In weiten Teilen falsche Behauptungen»

Eurowings selber hatte Ende Oktober auf Anfrage von aeroTELEGRAPH den Offenen Brief kritisiert. «Auf den ersten Blick enthält er in weiten Teilen falsche Behauptungen», sagte ein Sprecher. Man wolle das Schreiben einer faktischen und rechtlichen Bewertung unterziehen, kündigte der Sprecher damals an.

Derweil weist Verdi in einer weiteren Mitteilung auf eine Air-Berlin-Demonstration am 22. November in Berlin hin. Zu dieser gibt es auch eine eigene Homepage, auf der zu lesen ist: «Wir wollen alle Fluggäste, Interessierte, Familien und Freunde über die aktuellen Vorgänge und 'Machenschaften' bei der Airberlin und im Luftverkehr informieren.» Zur Frage nach den Organisatoren heißt es: «Wir sind Mitarbeiter der Air Berlin, Freunde und Unterstützer für die Air-Berlin-Demo.»

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