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Air-Berlin-Belair-Niki-Lufthansa-Laudamotion-Edelweiss-Jet

Erst neun Jahre alt und doch schon bei ziemlich vielen Fluggesellschaften im Einsatz: Ein Ex-Jet von Belair, Niki und Laudamotion fliegt künftig für Edelweiss.

Eric Zängerle

Bereit für den neuen Nutzer: Die künftige HB-JJN.

Das Flugzeug ist noch jung. Doch es hat schon eine bewegte Geschichte hinter sich. 2010 wurde es an Air Berlin ausgeliefert und flog danach sieben Jahre lang als HB-IOP für die Schweizer Tochter Belair. Im November 2017 wechselte der Airbus A320 die Nationalität und stand als OE-LOG einen Monat in Diensten von Niki, bevor die den Betrieb einstellte und der Jet an Lufthansa ging.

Von der deutschen Fluggesellschaft wurde er wiederum an Laudamotion vermietet, wo er weiter als OE-LOG unterwegs war. Und dort geriet der A320 in eine heftige Auseinandersetzung. Er war einer der neun Jets,  die sich Lufthansa umgehend von Leasinggebern gesichert hatte, als Niki am 14. Dezember 2017 den Betrieb einstellte. Später wurden sie an Laudamotion vermietet, doch die deutsche Fluggesellschaft verlangte die Flieger im Sommer 2018 zurück und meldete Eigenbedarf an.

Künftig HB-JJN

Daraus ergab sich eine Auseinandersetzung, die fast vor Gericht geendet hätte. Am Ende einigten sich Lufthansa und Laudamotion aber auf eine Rückgabe der geleasten Flieger. Einst hatte Lufthansa erklärt, man brauche die neun Flugzeuge zum Ausbau von Eurowings. Nun geht der A320 mit der Seriennummer 4187 an die Schweizer Tochter Edelweiss Air. Dort wird er künftig als HB-JJN fliegen.



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