Airbus von Air Berlin: Der Pilot bekam von allem nichts mit.

Brüskes Manöver über Ibiza

Jets von Air Berlin und Air Nostrum kamen sich über den Balearen nahe. Das glaubte jedenfalls der eine Pilot. Und entschied sich zu handeln.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Flug IB8634 war vergangenen Sonntag (3. November) unterwegs von Valencia nach Palma de Mallorca. Dann um zirka 17:10 Uhr wurden die Reisenden an Bord plötzlich überrascht. Ohne Vorwarnung sank die Maschine von Air Nostrum um 1300 Fuß oder rund 400 Meter. «Die Gläser mit den Getränken schlugen an die Decke während es nach unten ging. Es war wie eine Fahrt auf einer Achterbahn», sagte eine Passagierin nach dem Flug dem Fachportal Preferente. Nun untersucht die spanische Untersuchungsbehörde Comisión de Investigación de Accidentes e Incidentes de Aviación den Vorfall.

Mit dem brüsken Abstieg über Ibiza wollte der Kapitän des Bombardier CRJ900 von Air Nostrum offenbar einer Kollision mit einem Airbus A320 von Air Berlin entgehen. Die deutsche Maschine war als Flug AB 7913 unterwegs von Sevilla nach Palma. Die beiden Maschinen flogen parallel auf der gleichen Flugstraße. Der Kapitän habe die Meldung bekommen, dass über ihm ein anderes Flugzeug sei und habe sich deshalb zum Absinken entschlossen.

«Zu keiner Zeit gefährlich»

Doch die Fluglotsengewerkschaft USCA kritisiert den Entscheid. Zu keinem Zeitpunkt sei das gesetzliche Abstandsminimum zwischen beiden Fliegern unterschritten worden. Es sei normal, dass zwei Flieger auf der gleichen Flugstraße platziert würden, aber in unterschiedlichen Höhen. Auch Air Berlin wollte von einer Beinahe-Kollision nichts wissen: «Unseren Informationen zufolge gab es zu keinem Zeitpunkt eine gefährliche Annäherung», erklärte eine Sprecherin gegenüber lokalen Medien. Für die Gewerkschaft war das Manöver «unnötig» und zudem den Lotsen auch nicht angezeigt worden.

Mehr zum Thema

INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.

Wenn Airlines auf Popstars setzen

Flughafen Mönchengladbach: Wirkt ruhig - ist aber ganz schön geschäftig.

Einst Grasfeld, dann Air Berlins Düsseldorf-Alternative und heute Innovationslabor

Flugzeug von Condor in Wien: Hier brummt das Geschäft.

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

Video

skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin