Die Jets aus Bombardiers C-Series: Kommt der nächste Käufer aus Asien?

Zweite ChanceAir Asia begeistert sich erneut für C-Series

Air-Asia-Chef Tony Fernandes zeigt sich an der C-Series interessiert. Ein Auftrag wäre für Bombardier ein großer Erfolg. Doch die Kanadier wurden schon einmal enttäuscht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Air Asia betreibt bisher eine reine Airbus-Flotte. Doch das könnte sich nun ändern. Im Mai hatte Firmenpräsident Kamarudin Meranun bereits bekannt gegeben, dass sich seine Fluggesellschaft die chinesische Comac C919 anschaut. Nun hat Air-Asia-Chef Tony Fernandes auch ein mögliches Interesse an der C-Series von Bombardier signalisiert.

Am Rande einer Veranstaltung im kanadischen Montreal - wo auch Bombardier den Hauptsitz hat -, erklärte Fernandes laut der Nachrichtenagentur Reuters, man ziehe Erwägung, Flugzeuge der C-Series anzuschaffen. Dem Bericht zufolge sagte der Airline-Chef nach einem Flug mit einem C-Series-Jet, er sei «sehr beeindruckt von dem Flugzeug», das für die regionalen Märkte in Asien in Betracht komme.

Fernandes war schon einmal voll des Lobes

Allerdings versuchte Fernandes auch, die Erwartungen in Grenzen zu halten und sagte, man befinde sich noch an einem frühen Zeitpunkt in den Gesprächen mit Bombardier. «Wir haben die Romanze begonnen, lasst uns sehen, wo sie uns hinführt», so seine Worte.

Bombardier ist auf jeden Fall gewarnt davor, sich zu früh zu freuen. Denn Fernandes bekundet nicht zum ersten Mal Sympathie für die C-Series. Im Juli 2012 hatte er bereits über die CS300 gesagt: «Es ist ein eindrückliches Flugzeug.» Man fühle sich gut damit. Auch die Kabinenbesatzung und die Ingenieure des malaysischen Low Cost Carriers hätten ein gutes Gefühl. «Der Vorteil ist, dass die C-Series an viele Flughäfen fliegen kann, wo wir derzeit nicht hin können», so Fernandes damals. Auch den Preis lobte er.

China Southern ebenfalls interessiert

Eine mögliche Bestellung von bis zu hundert Bombardier-Flugzeugen stand so im Raum. Doch aus dem Großauftrag wurde nichts. Im November 2012 erklärte Fernandes, man schließe nun aus, die C-Series zu kaufen. Da in Südostasien die Landerechte knapp seien, brauche es eher größere Flugzeuge. Auch Bombardiers Versuch, Air Asia mit einer Spezialversion zu überzeugen, blieben erfolglos.

Sollte es Bombardier aber gelingen, Air Asia dieses Mal als Kunde zu gewinnen, wäre das für die Kanadier, deren Geschäft mit der C-Series zuletzt schleppend lief, ein großer Erfolg. Ebenso wie ein Deal mit China Southern Airlines. Die Chinesen wollen mit den Bombardier-Maschinen laut einem Bericht womöglich Embraer E190 ersetzen.

Mehr zum Thema

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-bombardier-neu

Bombardier übernimmt kanadisches Werk von Mitsubishi

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

ticker-bombardier-neu

Südkorea setzt bei zweitem Militärprogramm auf Bombardier Global 6500

Video

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg