Airbus A321 XLR von Air Arabia: So soll er aussehen.

Großbestellung bei AirbusAir Arabia will mit A321 XLR in Europa expandieren

120 Flieger der A320-Neo-Familie ordert Air Arabia bei Airbus. Damit will der Billigflieger auch weitere Ziele in Europa ansteuern.

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Air Arabia hat schon vergangenes Jahr eine Großbestellung angekündigt. Von rund 100 Jets sprach das Management im Frühjahr 2018. Es wägte danach den A320 Neo gegen die Boeing 737 Max ab. Nun gibt es die große Bestellung wirklich - und sie geht an den europäischen Flugzeugbauer und umfasst sogar 120 Flugzeuge.

Der Billigflieger aus dem Emirat Sharjah bekommt 73 A320 Neo, 27 A321 Neo und 20 A321 XLR. Air-Arabia-Chef Adel Al Ali sagte, die neuen Flugzeuge würden es seiner Airline erlauben, «unseren Service zu neuen und weiter entfernten Destinationen zu erweitern». Er erklärte, man wolle weitere Flughäfen in Südostasien ins Programm aufnehmen und habe auch Ziele in Afrika im Visier.

Vielleicht auch nach Deutschland?

Adel Al Ali bestätigte zudem, dass auch in Europa, wo Air Arabia bereits Wien, Prag und Sarajevo ansteuert, «mehr kommen» wird. Details nannte der Airline-Chef allerdings nicht. Im Interview mit aeroTELEGRAPH hat er kürzlich gesagt: «Deutschland wäre ein guter Markt, wenn wir die Verkehrsrechte erhalten würden. Man sehe, dass immer mehr Menschen aus den Emiraten für einen Urlaub nach Deutschland fliegen würden. «Und da auch Deutsche gerne reisen, ist es für uns ein spannender Markt.»

Beim A321 XLR lobte Adel Al Ali, dass dieser auch mehr Platz für Gepäck und Fracht biete. Ausgeliefert werden sollen die neuen Flieger ab 2024. Triebwerke hat Air Arabia noch nicht ausgewählt. Angesprochen auf die Verspätungen bei Produktion und Auslieferungen sagte Airbus-Verkaufschef Christian Scherer, man sei auf gutem Wege, die Probleme in den kommenden Monaten zu überwinden.

Ausbau in Abu Dhabi

Air Arabia hatte erst kürzlich die Gründung einer neuen Billigairline als Joint Venture mit Etihad angekündigt. Zu der geplanten Fluglinie namens Air Arabia Abu Dhabi nannte der Airline-Chef im Zusammenhang mit der Airbus-Order allerdings keine Neuigkeiten.

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