Flugzeug von Pobeda: Bald auch in Deutschland?

PobedaAeroflots Billigtochter kommt nach Deutschland

Um russische Kundschaft an Europas Feriendestinationen zu fliegen, will die Billigairline Pobeda schon im Winter international fliegen. Doch noch sträubt sich die Regierung dagegen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die russische Billigairline Pobeda ist noch nicht einmal ein Jahr alt und will schon kräftig expandieren. Dieses Jahr rechnet die Aeroflot-Tochter mit 2,8 bis 3,2 Millionen Passagieren. Die Zahl soll bis 2018 auf 10 Millionen steigen. Dazu ist ein Ausbau der Flotte von heute 11 auf 40 Flugzeuge in zwei Jahren geplant.

Zum Wachstum sollen auch Auslandsstrecken beitragen. Pobeda plant gemäß der Nachrichtenagentur Tass, im Dezember erste internationale Destinationen anzufliegen. Neu sollen die Flieger der Billigairline von Moskau Wnukowo aus nach Bratislava, Dresden, Sarmellek, Mailand, Salzburg, Verona und Chambéry fliegen. Die letzten drei Destinationen sollen vor allem Skiurlauber ansprechen, heißt es.

Frühere Pläne durchkreuzt

Laut dem russischen Magazin Tourdom wollte Pobeda schon früher in diesem Jahr mit internationalen Flügen starten. Man hatte sich bereits entsprechende Landerechte in Larnaka auf Zypern gesichert. Doch die Regierung machte der Aeroflot-Tochter einen Strich durch die Rechnung. Denn: Sie existiert noch nicht lange genug. Zwei Jahre Flugbetrieb sind in Russland nötig, um internationale Flüge zu starten.

Gegründet wurde Pobeda Ende 2014 als Nachfolgerin von Dobrolet, die ihre Flüge im August 2014 einstellen musste. Die Europäische Union hatte sie nach der russischen Annexion der Krim auf die Sanktionsliste gesetzt, da sie mit ihren Krim-Flügen die Pläne der Regierung erleichtere. Das brach Dobrolet schließlich das Genick. Offenbar hat das Management der Nachfolgerin nun wegen der besonderen Umstände eine offizielle Bitte an die Regierung gerichtet, die Fluggesellschaft von der Zwei-Jahres-Regel auszuschließen. Ausländische Airlines bauen ihr Angebot zwischen dem Westen und Russland ab.

Lesen Sie mehr über die Geschichte von Pobeda hier (warum die EU Dobrolet bestraft) und hier (Aeroflot nennt Billigairline «Sieg»).

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies