Enteisung einer An-148: Ein Problemflieger?

Aeroflot will keine An-148 mehr

Die russische Airline hält den Flieger für nicht attraktiv genug und will eine Option für ihre Tochter Rossiya nicht einlösen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Sie sind einfach nicht kostengünstig», sagt Aeroflot-Chef Witali Saweliew. Er plane daher nicht, die Flotte der Aeroflot-Tochter Rossiya mit weiteren Fliegern des Typs Antonow An-148 zu erweitern. Sechs der Regionaljets finden sich momentan im 29 Flieger starken Rossya-Flugzeugpark. Eigentlich sollten sechs weitere hinzu kommen. Die Bestellungen legte Aeroflot nun vorerst auf Eis, erklärte Saweliew laut der Nachrichtenagentur Ria Novosti. Die Nachricht kommt nur rund zwei Wochen, nachdem die russische Luftfahrtbehörde MAK eine Warnung an den ukrainischen Hersteller Antonow aussprach. In den Triebwerken der Maschine könne es «ernsthafte Defekte» geben, die sich auf die Lufttüchtigkeit der Maschinen auswirken könnten, erklärte die Behörde Anfang August laut der Zeitung Kommersant Ukraina. Das würde für die An-148 ein Flugverbot in Russland bedeuten, bis die Probleme behoben sind.

Kritik hatte auch schon Rossya an den Fliegern geübt: Im September 2010 hatte sich die Airline über die schlechte Verlässlichkeit der Flieger beschwert. Das sei nicht das, was man versprochen habe. Sie sei zu schlecht, um regelmäßige und sichere Flüge anzubieten, hieß es damals. Der Ruf der An-148 als Problemflieger wurde nicht besser, als beim Absturz eines Testfluges im März 2011 sechs Menschen ums Leben kamen. Grund für den Crash war offenbar ein falscher Geschwindigkeitsmesser.

In der ehemaligen Sowjetunion

Der Kurzstreckenflieger An-148 kam erst 2007 auf den Markt und kann zwischen 68 und 85 Passagieren transportieren. Sie hat eine Reichweite von rund 3500 Kilometern. Die An-148 ist derzeit vor allem bei Fluggesellschaften aus der ehemaligen Sowjetunion im Einsatz - unter anderem bei Polet, Ukraine International oder Angara Airlines.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Techniker von Aeroflot: Das Wartungsunternehmen Aeroflot Technics ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden.

Schwerer Hackerangriff legt Aeroflot Technics lahm - an einem ganz besonderen Datum

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack