Enteisung einer An-148: Ein Problemflieger?

Aeroflot will keine An-148 mehr

Die russische Airline hält den Flieger für nicht attraktiv genug und will eine Option für ihre Tochter Rossiya nicht einlösen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Sie sind einfach nicht kostengünstig», sagt Aeroflot-Chef Witali Saweliew. Er plane daher nicht, die Flotte der Aeroflot-Tochter Rossiya mit weiteren Fliegern des Typs Antonow An-148 zu erweitern. Sechs der Regionaljets finden sich momentan im 29 Flieger starken Rossya-Flugzeugpark. Eigentlich sollten sechs weitere hinzu kommen. Die Bestellungen legte Aeroflot nun vorerst auf Eis, erklärte Saweliew laut der Nachrichtenagentur Ria Novosti. Die Nachricht kommt nur rund zwei Wochen, nachdem die russische Luftfahrtbehörde MAK eine Warnung an den ukrainischen Hersteller Antonow aussprach. In den Triebwerken der Maschine könne es «ernsthafte Defekte» geben, die sich auf die Lufttüchtigkeit der Maschinen auswirken könnten, erklärte die Behörde Anfang August laut der Zeitung Kommersant Ukraina. Das würde für die An-148 ein Flugverbot in Russland bedeuten, bis die Probleme behoben sind.

Kritik hatte auch schon Rossya an den Fliegern geübt: Im September 2010 hatte sich die Airline über die schlechte Verlässlichkeit der Flieger beschwert. Das sei nicht das, was man versprochen habe. Sie sei zu schlecht, um regelmäßige und sichere Flüge anzubieten, hieß es damals. Der Ruf der An-148 als Problemflieger wurde nicht besser, als beim Absturz eines Testfluges im März 2011 sechs Menschen ums Leben kamen. Grund für den Crash war offenbar ein falscher Geschwindigkeitsmesser.

In der ehemaligen Sowjetunion

Der Kurzstreckenflieger An-148 kam erst 2007 auf den Markt und kann zwischen 68 und 85 Passagieren transportieren. Sie hat eine Reichweite von rund 3500 Kilometern. Die An-148 ist derzeit vor allem bei Fluggesellschaften aus der ehemaligen Sowjetunion im Einsatz - unter anderem bei Polet, Ukraine International oder Angara Airlines.

Mehr zum Thema

Boeing 777 von Nordwind Airlines: Fliegt eher leer nach Nordkorea.

Flüge von Moskau nach Pjöngjang bleiben praktisch leer

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Techniker von Aeroflot: Das Wartungsunternehmen Aeroflot Technics ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden.

Schwerer Hackerangriff legt Aeroflot Technics lahm - an einem ganz besonderen Datum

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies