Bombardier CRJ von Adria Airways: Im Rückwärtsgang.

Aus für Basis in Paderborn und neun RoutenAdria Airways tritt auf die Bremse

Die slowenische Fluggesellschaft gibt ihrer Basis in Paderborn schon wieder auf. Adria Airways streicht das Streckennetz aber auch sonst massiv zusammen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Zuletzt verbreitete das Management eine Erfolgsmeldung: Die Zivilluftfahrtbehörde Sloweniens habe ihre vertiefte Prüfung von Adria Airways eingestellt, meldete es. Die Beamten hätten festgestellt, dass die Fluggesellschaft «in der Lage ist, alle ihre Verpflichtungen über einen langen Zeitraum zu erfüllen, und dass sie langfristig nach allen rechtlichen Kriterien zahlungsfähig ist». Man erfülle alle gesetzlichen Anforderungen.

Letzten Herbst und damit nach dem allgemein herausfordernden Sommer 2018 war Adria Airways in eine Krise gestürzt. Die slowenischen Behörden begannen, besonders genau hinzuschauen und forderten eine Kapitalerhöhung. Die deutsche Eigentümerin 4K Invest ließ ihrer Fluggesellschaft darum im November vier Millionen Euro zukommen. Im ersten Quartal 2019 sollen weitere zehn Millionen fließen.

Abflug aus Ostwestfalen

Gleichzeitig werden Verlustlöcher gestopft. Die Nationalairline des Landes zwischen Julischen Alpen, Karawanken und der Adria streicht ihr Streckennetz zusammen. Gleich neun Routen bietet Adria Airways im Sommerflugplan nicht mehr an. Die Flüge von Ljubljana nach Brač, Bukarest, Dubrovnik, Düsseldorf, Genf, Hamburg, Kiev, Moskau und Warschau werden allesamt aufgegeben. Dafür werden die Frequenzen nach München und Zürich aufgestockt und dezentrale Routen wie Frankfurt - Pristina oder Frankfurt - Tirana sowie München - Tirana gestärkt, wie das Portal Ex-Yu Aviation schreibt. Zudem wolle Adria Airways noch mehr als Wet-Lease-Anbieter für die Lufthansa-Gruppe fliegen.

Die Sparanstrengungen treffen auch Paderborn. Vergangenen Oktober hatte Adria Airways dort eine Basis eröffnet und Flüge nach London, Wien und Zürich gestartet. Bereits nach etwas mehr als zwei Monaten wurde London als Destination ab Ostwestfalen schon wieder aufgegeben. Nun kommt das vollständige Aus. Am 3. Februar stellt Adria Airways «den Flugbetrieb am Paderborn-Lippstadt Airport» ein, wie der Flughafen meldet.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Adria Airways: Turbulente Zeiten.

Adria Airways braucht frisches Geld

Sukhoi Superjet 100 im Bau: Adria Airways will 15 Stück.

Adria Airways ordert 15 Sukhoi Superjets

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack