Unheimlicher Anblick: So sah die Tragfläche nach dem lauten Knall aus.

Air FranceA380 muss nach Triebwerkspanne notlanden

Ein Airbus A380 von Air France musste in Kanada notlanden. Ein Triebwerk erlitt während des Fluges massiven Schaden. Große Teile wurden abgesprengt.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Für die 497 Passagiere und 23 Besatzungsmitglieder von Flug AF66 von Air France dürften es ziemlich unangenehme Minuten gewesen sein. Sie waren am Samstag (30. September) unterwegs von Paris nach Los Angeles und befanden sich gerade über Grönland, als sie erst einen lauten Knall hörten. Dann seien «eine ganze Menge Vibrationen» zu spüren gewesen, berichtet Passagier Rick Engebretsen bei Twitter weiter.

Was er und die Mitpassagiere dann beim Blick aus dem Fenster des Airbus A380 von Air France sahen, war nicht sonderlich beruhigend. Die Verschalung des äußeren Triebwerks an der rechten Tragfläche (Triebwerk Nummer vier) war zerfetzt. Große Teile fehlten.

«Technisches Problem»

Die Piloten sandten in der Folge einen Notruf ab und nahmen Kurs auf Goose Bay in Kanada. Die Landung um13:24 Uhr Lokalzeit sei problemlos verlaufen, teilt die Fluggesellschaft mit. Verletzt wurde niemand. «Ich glaube, das Triebwerk hat bessere Zeiten erlebt», kommentiert ein anderer Passagier die Aussicht von seinem Fensterplatz trocken.

Air France bestätigte ein «technisches Problem». Das Triebwerk habe «ernsthaften Schaden genommen. Man kümmere sich nun darum, dass alle Passagiere an ihr Ziel kommen.

Uncontained engine failure

Die genaue Ursache für den Zwischenfall ist noch nicht bekannt. Die Fotos deuten aber darauf hin, dass es sich um einen so genannten uncontained engine failure handelt. Bei einem solchen Ereignis werden wegen einer Fehlfunktion Teile des Triebwerks abgesprengt . Dabei kann das Triebwerk selbst oder sogar das Flugzeug beschädigt werden.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-a380

F-WWOW: Erster Airbus A380 absolviert weiteren Testflug

Beschädigter Reifen, spuren und zerstörte Lampen: Ein Airbus A380 von Lufthansa setzte in München zu früh auf.

Sieben Reifen kaputt, drei Lichter zerstört: Warum Lufthansas Airbus A380 vor der Piste landete

Airbus A380 mit Triebwerken von Engine Alliance: Problem mit einer Dichtung.

FAA schickt Airbus-A380-Triebwerke in die Werkstatt

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

Video

airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Aggrarflugzeug kurz vor Absturz: Das Flugzeug traf einen Kindergarten.
In Brasilien ist ein Agrarflugzeug kurz nach dem Start in eine Kindertagesstätte gestürzt. Das Flugzeug traf glücklicherweise einen Gebäudeteil, den die Kinder nicht nutzen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies