Airbus A350 von Thai Airways: Fehlanflug auf Frankfurt.

Heikler VorfallA350 von Thai Airways flog Frankfurt viel zu tief an

Ein Airbus A350 von Thai Airways aus Phuket befand sich im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen weniger als halb so hoch wie üblich. Nun ermitteln die deutschen Behörden.

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Luftfahrt

Es passierte am Neujahrstag. Am Abend des 1. Januar befand sich Flug TG926 aus Phuket im Landeanflug auf Frankfurt. Dabei steuerten die Piloten des Airbus A350 von Thai Airways International Landebahn 07R an. Plötzlich brachen sie den Anflug jedoch ab und leiteten ein Durchstartmanöver ein.

Dass Anflüge beim ersten Versuch gelegentlich nicht gelingen, ist nicht ungewöhnlich. Erstaunlich ist jedoch, weshalb das beim A350 von Thai Airways geschah. Die Maschine war viel zu früh zu weit gesunken. Das auf Flugunfälle spezialisierte Portal Aviation Herald berichtet, dass das Flugzeug 13 Kilometer vom Aufsetzpunkt der Frankfurter Piste sich nur noch auf rund 240 Meter über Boden befand. Gewöhnlich fliegen Flugzeuge dort noch mehr als doppelt so hoch.

Ermittler werten Blackboxen aus

Interne Quellen sagen, dass sich der A350 bei dem Vorfall über Rüsselsheim sogar auf einer noch geringeren Höhe befunden haben soll. Die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung BFU bestätigt, dass sie wegen des Fehlanfluges des Thai-Airways-Flugzeuges Ermittlungen aufgenommen hat. Sie beschlagnahmte nach der Landung den Flugdatenschreiber sowie den Stimmenrekorder, wie ein Sprecher aeroTELEGRAPH bestätigte.

Den Vorfall stuft die Behörde als «schwere Störung» ein. Genaue Einzelheiten zum Ablauf darf die Behörde aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht nennen. Der erste Zwischenbericht ist in wenigen Wochen zu erwarten.

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