B777 von Qatar: Ein Kassenschlager.

Der A340-Killer

Just als Airbus das Ende seines A340 meldet, jubelt Boeing mit Erfolgen seines Konkurrenzprodukts B777.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In diesem Duell gibt es einen klaren Sieger. «Wir akzeptieren die Realität. Wir haben während beinahe zwei Jahren keinen A340 mehr verkauft», sagte Airbus-Finanzvorstand Hans Peter Ring am Donnerstag (10. November) an einer Telefonkonferenz mit Analysten. Deshalb stellt der europäische Flugzeugbauer die Produktion des vierstrahligen Jets per sofort ein. Am Tag zuvor hatte Erzrivalin Boeing triumphierend gemeldet, dass sie mit dem Bau der tausendsten B777 begonnen habe. «Die Zahlen beweisen, dass die B777 das bevorzugte Flugzeug der Welt ist» sagte Programmleiter Larry Loftis in einer Medienmitteilung. Airbus hatte von seinem Modell insgesamt gerade mal 375 Stück verkauft.

Der deutlich ältere Airbus A340 hatte gegen die Triple-Seven besonders seit dem rasanten Anstieg der Kerosinpreise keine Chance mehr. Schon mit den Preisen von 2008 errechnete Thai Airways, dass sich der Betreib des A340 nicht mehr lohne. Auf der Strecke von Bangkok nach New York benötige man eigentlich einen Sitzladefaktor von 120 Prozent, sagte damals der Firmenchef. «In einem Umfeld mit hohen Kerosinpreisen hat der A340 keine Chance gegen zweistrahlige Jets. Die aktuellen Leasingpreise und Wiederverkaufswerte zeigen die Abneigung vieler Airlines, ihre A340 weiter einzusetzen», sagte Bertrand Grabowski vom Flugzeugfinanzierer DVB Bank gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Kein Flugzeug von Airbus wurde denn auch nach so kurzer Zeit wieder eingestellt wie der A340, der 1993 erstmals in Verkehr gesetzt worden war.

Vielfachbesteller Emirates

Boeing kann derweil frohlocken. Auf tausend Maschinen kam der amerikanische Konzern in nur gerade 16 Jahren. 64 Fluggesellschaften haben bis dato 1295 B777 bestellt. Die B777 Nummer 1000 wird an Emirates gehen, die damit bereits 102 Jets des Typs in ihrer Flotte haben wird. Airbus will den Erfolg der B777 mit dem noch effizienteren A350 stoppen. Doch auch da läuft es dem europäischen Konzern nicht nach Plan. Der Baubeginn wurde um sechs Monate auf Frühjahr 2012 verschoben, die Erstauslieferung auf 2014. Die Verzögerungen liegen an den unzähligen Zulieferern und den neuartigen Kohlestoffmaterialen, die zum Bau eingesetzt werden.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier