Emirates-A380: Die Airline ist wichtigste Kundin für den Superjumbo.

Bestellung von EmiratesSteht rettende A380-Order auf dem Spiel?

Mit der Bestellung von bis zu 36 A380 sicherte Emirates das Überleben des Superjumbos. Nun ist die Airline aber unzufrieden mit der Leistung der Triebwerke.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es war die Erlösung: Im Januar bestellte Emirates nach einigem Hin und Her 20 weitere Superjumbos und sicherte sich zudem Optionen für noch einmal 16 Stück. Für das A380-Programm, das schon länger mit mangelnden Bestellungen kämpft, war die Order überlebenswichtig, wie auch der damalige Verkaufschef im Vorfeld betont hatte. Kurze Zeit später sagte Emirates, man werde die Option schnell einlösen.

Doch nun gibt es ausgerechnet bei dieser Bestellung Probleme, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Wie mit dem Deal vertraute Personen sagen, ist Emirates nicht zufrieden mit der Leistung der Triebwerke von Rolls-Royce. Sie seien nicht so effizient wie versprochen. Die beiden Parteien könnten sich nicht einigen, ob das Gelieferte ausreiche oder nicht, heißt es.

Produktion stark heruntergefahren

Das wiederum könnte dafür sorgen, dass sich die geplanten ersten Auslieferungen verzögern – oder der Deal im schlimmsten Fall sogar annulliert wird. Stellungnahmen von Airbus, Emirates oder Rolls-Royce gibt es zum Thema nicht.

Es ist ziemlich sicher, dass Airbus alles dafür tun dürfte, damit das Geschäft nicht platzt. Denn die Produktion musste der Hersteller schon stark herunterfahren, weil die Nachfrage fehlt. Nur kurz nach der Emirates-Bestellung hatte man verkündet, nun habe man Planungssicherheit, könne mit einer Rate von sechs Maschinen pro Jahr industriell effizient produzieren und weitere Verkaufskampagnen führen – einer halben Maschine pro Monat also.

Stetige Reduzierung

Erst im Juli 2017 hatte Airbus mitgeteilt, ab 2019 nur noch acht A380 pro Jahr zu bauen. Einst hatte der europäische Konzern mehr als zwei der Riesenflugzeuge pro Monat hergestellt.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

airbus a380 emirates amsterdam schiphol

Airbus A380 von Emirates braucht drei Stunden von der Piste bis zum Gate

Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus.

Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

bc739bf0-11d1-4748-a304-92a74b617b68

Qantas’ letzter reaktivierter Airbus A380 nach erstem kommerziellen Flug bereits wieder gegroundet

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack