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Zehn Jahre Airbus A380

Im Januar 2005 wurde der Airbus A380 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Rückblick auf die glücklichen Anfänge des Superjumbos.

Alle waren sie da. Bundeskanzler Gerhard Schröder für Deutschland, Präsident Jacques Chirac für Frankreich, Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero für Spanien und Premierminister Tony Blair für Großbritannien. Die vier Staatsführer klatschten am 18. Januar 2005 im Airbus-Werk in Toulouse heftig Beifall, als sich der Vorhang hob und zum allerersten Mal den Blick auf den Airbus A380 frei machte. Der Superjumbo wurde erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Politiker lobten den Riesenvogel aus europäischer Gemeinschaftsproduktion in den höchsten Tönen. «Ohne diese europäische Kultur, ohne das, was dahinter an wissenschaftlicher Leistung und Ingenieurskunst steht, wäre dieses Werk nicht möglich gewesen», sagte Schröder in seiner Rede. Französisch eleganter merkte Chirac an: «Wenn er sich in die Lüfte erheben wird, wird er die Farben des Kontinents und unserer technologischen Ambitionen hoch halten.» Es gab viel Beifall und viel staunende Gesichter. Denn technologisch war der A380 tatsächlich ein Wunderwerk.

Der A380 wurde vom Wunder- zum Sorgenkind

Es war die Zeit der großen Worte und der Träume. Damals wusste keiner der Politiker, dass der A380 in zehn Jahren zum Sorgenkind ihres gemeinsamen Konzerns werden würde. Keine einzige neue Order konnte Airbus 2014 einsammeln.

Erleben Sie in der Bildergalerie einen Rückblick auf die Anfangszeit des A380.



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