An LeasinggeberZwei weitere russische Airlines wollen Jets zurückggeben

Russland versucht, möglichst viele Flugzeuge im Land zu halten. S7 Airlines und Air Bridge Cargo würden gerne Jets an Leasinggeber zurückgehen lassen - und baten um eine Ausnahmeregelung.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Prozess startete, als der Westen Sanktionen ausrief. Russland begann, Flugzeuge von russischen Fluglinien, die ausländischen Leasingfirmen gehören, ins nationale Register zu übertragen. Vor rund einer Woche verkündete Verkehrsminister Vitaly Savelyev, die Aktion sei mittlerweile so gut wie abgeschlossen. Nach internationalem Recht ist das illegal, wie zuletzt auch die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao festgehalten hat.

Mit der Umschreibung will Russland sicherstellen, dass die heimischen Fluglinien genug Flugzeuge haben. Denn fünf von ihnen haben schon früh freiwillig Flugzeuge an Leasinggesellschaften zurückgegeben, weil sie sich vor den Folgen fürchten, welche die illegale Aktion langfristig haben könnte: Azur Air, Nordwind, Royal Flight, Ifly und Pegas Fly.

Boeing 737 Max in Russland unbrauchbar

Jetzt haben sich laut Informationen der Zeitung Kommersant zwei weitere Airlines an das Verkehrsministerium gewandt, weil sie Flugzeuge zurückgeben wollen. So bestätigte S7 Airlines, dass sie beantragt habe, zwei Boeing 737 Max an den Leasinggeber zurückgegeben zu dürfen. Der Grund sei das «Fehlen einer Musterzulassung in der Russischen Föderation und der daraus resultierenden Unmöglichkeit des Betriebs», so die Fluglinie. Die 737 Max war nach den zwei tödlichen Unglücken 2018 und 2019 nie wieder in Russland zugelassen worden.

Laut einem Informanten von Kommersant will die zur Volga-Dnepr-Gruppe gehörende Air Bridge Cargo außerdem 14 Boeing 747 F zurückgeben. Mit einem der Leasinggeber, Dubai Aerospace Enterprise, verhandle die Frachtairline schon. Verzichten will sie auf die Flieger aber nicht.

Noch keine Antwort vom Ministerium

Volga-Dnepr strebt ein Joint Venture mit Etihad an, um die Flugzeuge gemeinsam außerhalb Russlands betreiben zu können. Das Gemeinschaftsunternehmen würde die zurückgegebenen Boeing 747 dann gleich wieder leasen. Kürzlich hatte es schon Berichte über den Plan mit Etihad gegeben. Da war aber noch von zehn Boeing 747 die Rede und davon, die Jets den Leasingfirmen abzukaufen.

Volga-Dnepr äußerte sich nun nicht gegenüber Kommersant. Sowohl Air Bridge Cargo als auch S7 sollen noch keine Antwort vom russischen Verkehrsministerium erhalten haben.

Mehr zum Thema

Russland kassiert Rüge von der Icao wegen Doppel-Registrierungen

Russland kassiert Rüge von der Icao wegen Doppel-Registrierungen

Auf den Cayman Islands registrierter Airbus A319 von S7 Airlines: Inzwischen sind fast alle Flieger im russischen Register eingetragen.

Fast alle Flugzeuge russischer Airlines jetzt in Russland registriert

Beladung einer Boeing 747 von Air Bridge Cargo: Bald wieder möglich?

Zieht Air Bridge Cargo mithilfe von Etihad nach Abu Dhabi um?

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack