Premium-Economy-Sitz von Zim: Das Unternehmen will sich in Eigenverwaltung sanieren.

In EigenverwaltungZim Flugsitz ist insolvent

Die Corona-Krise fordert ein weiteres Opfer: Der Lufthansa-Zulieferer Zim Flugsitz musste Insolvenz in Eigenverwaltung anmelden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Zim Flugsitz sei «gut positioniert, um vom langfristigen Wachstumstrend im Markt für Flugsitze zu profitieren», erklärte die Münchener Beteiligungsfirma Aurelius Equity Opportunities noch Anfang März. Damals hatte sie die Mehrheit am Luftfahrtzulieferer aus Markdorf im Bodenseekreis übernommen. Das Gründer-Ehepaar Zimmermann blieb an Bord.

Vier Monate später sieht die Zukunft weniger rosig aus. Zim Flugsitz hat als Folge der Corona-Krise beim Amtsgericht Konstanz einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Dies berichtet die Zeitung Südkurier. Das Gericht hat ein vorläufiges Verfahren eingeleitet.

Rund 210 Angestellte

Zim liefert die Sitze für die Airbus A220 von Swiss und die Premium Economy von Lufthansa, zählt aber beispielsweise auch Air Transat, Japan Airlines oder Thai Airways zu ihren Kunden. Das Unternehmen beschäftigt rund 210 Angestellte in Markdorf und Schwerin und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 55 Millionen Euro.

Mehr zum Thema

Der Eco01 von Zim: Die Firma hat den Sessel verbessert.

Zim überzeugt drei Airlines mit neuem Sitz

ZIM Flugsitz expandiert kräftig

ZIM Flugsitz expandiert kräftig

Mark Hiller: Seit acht Jahren Chef von Recaro Aircraft Seating.

«Es könnte separate Bereiche geben für Familien mit Kindern»

ticker-deutschland

Deutsche Regierung macht ernst mit Bürokratieabbau im Verkehr - Luftverkehrsbranche zufrieden

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies