Mayotte: Die Insel will mehr Touristen an ihren Stränden.

Neue AirlineZena Airlines will die Preise auf Mayotte dauerhaft senken

Die Preise auf der französischen Insel sind zu hoch, das Angebot zu klein. Eine neue Airline soll das ändern.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die kleine französische Insel Mayotte liegt nordöstlich von Madagaskar und hat gerade einmal rund 250.000 Einwohner. Trotzdem hat sie einen Flughafen, an dem regelmäßig Langstreckenflugzeugen aus Frankreich landen.

Das aktuelle Flugangebot scheint zurzeit allerdings zu klein für die Insel. Zu wenig Flüge sind noch dazu zu teuer. Auch die Regelmäßigkeit lasse zu wünschen übrig, beschweren sich lokale Medien. Eine neue Airline soll das Problem beheben – die Unterstützung der Regierung habe sie, schreibt das Journal de Mayotte.

Gründer-Brüder

Hinter der Fluggesellschaft mit dem Namen Zena Airlines stecken zwei Brüder, die beide langjährige Erfahrung in der Luftfahrt hatten. Régis Novou arbeitete unter anderem für Lufthansa und Brussels Airlines, für Air Austral und Mayotte Air Service. Sein Bruder Julien war am  Flughafen von Mayotte tätig. Schon 2019 begannen sie mit der Planung für Zena Airways, die gegenüber dem jetzigen Angebot 30 Prozent tiefere Preise anbieten soll.

Über die Flotte und den Flugplan ist noch wenig bekannt. Nur so viel: Mit der neuen Fluglinie will man vor allem auch die Anbindung ans Festland und nach La Réunion verbessern. Dadurch erhofft die Regierung sich, dass mehr Investoren nach Mayotte kommen und die Insel wirtschaftlich voran bringen.

Tahiti als Vorbild

Durch die neue Airline erhofft sich die Insel auch auf anderen Flügen günstigere Preise. Dass das möglich ist, zeige das Beispiel Tahiti. Seit 2018 fliegt der Ferienfluganbieter French Bee auf die Insel, in dieser Zeit sanken die Preise der Flüge um 40 Prozent und die Touristenzahlen verdreifachten sich.

Mehr zum Thema

Kabine von French Blue: Bald ändert sich der zweite Teil des Namens.

French Blue hat neuen Namen gefunden

Design von French Blue: Die Flotte soll vorerst vier Flieger umfassen.

French Blue, die französische Eurowings

Getreu dem Namen der Fluglinie tragen die Flugbegleiter von French Blue Blau... Jeansblau. Das ist erfrischend, aber wohl auch etwas gewöhnungsbedürftig.

Das bietet Frankreichs Billig-Langstreckenairline

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack